Trotz schönstem Frühlingswetter fanden gegen 100 Personen am vergangenen Samstag, 11. April, den Weg ins Erstfelder Gemeindehaus. Im Rahmen des Repair-Cafés wurden 63 Gegenstände zur Reparatur gebracht. Von diesen konnten 36 vollständig und sechs teilweise repariert werden, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde heisst. Die Erfolgsquote liegt somit bei gut 66 Prozent. Wer etwas vorbeigebracht hatte, konnte bei der Reparatur zuschauen und gleich aktiv mitwirken. «Das Repair-Café ermöglicht es, dass liebgewonnene Gegenstände weiter genutzt werden können. Damit werden weniger Ressourcen verbraucht – und es kommt günstiger», heisst es dazu.
Die Elektronik-Fachleute von Hackerspace Uri, ein pensionierter Lehrer des Werkunterrichts der Schule Erstfeld sowie zwei Erstfelder Textilfachfrauen kümmerten sich mit grossem Engagement um die vorbeigebrachten Gegenstände: Staubsaugerkabel wurden ersetzt, Fleischschneidmaschinen wieder in Gang gebracht, ein kleines Radio erhielt ein neues Leben, und auch zahlreiche Hosen, Bettzeug und andere Textilien konnten geflickt werden. Das nächste Repair-Café findet am 17. Oktober statt. (zvg)



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