Die Wanderwegbrücke «Rengglochschlucht» ist derzeit aus Sicherheitsgründen gesperrt, weil sie sich in einem «schlechten baulichen Zustand» befindet, wie die Stadt Kriens schreibt. Die Brücke soll aber durch einen Neubau am gleichen Standort ersetzt werden, wie die Stadt Kriens auf ihrer Website schreibt. Die Fertigstellung ist im Frühjahr 2027 geplant, die Projektierung bereits gestartet. Die Brücke ist Teil eines Wanderwegnetzes, gleich zwei nationale Routen - der «Alpenpanorama-Weg» und die «Via Jacobi» - führen darüber.
Für den Neubau der Brücke übernehme die Stadt Luzern die Gesamtprojektleitung, heisst es weiter. Die Stadt Kriens, der Verein Luzerner Wanderwege sowie die EWL Wasser AG würden sich an den Kosten beteiligen und ihre Anliegen «frühzeitig und aktiv in die Planung einbringen», um eine koordinierte Umsetzung sicherzustellen. Unterstützt wird das Projekt auch mit einem Beitrag aus dem Mobiliar-Fonds Brücken & Stege.
Die neue Brücke wird der Stadt Kriens gehören
Erstellt wurde die Brücke 1969 vom Luzerner Naturschutzbund und dem Abendzirkel Littau. Die alte Brücke war Eigentum der damaligen Gemeinde Littau, da deren Wasserversorgung Eigentümerin des angrenzenden Waldes war. Seit dem Zusammenschluss von Littau und der Stadt Luzern gehört die Brücke der Stadt Luzern, liegt aber auf dem Stadtgebiet von Kriens.
Die Zuständigkeiten werden neu geregelt und die künftige Brücke geht nach Abschluss des Neubaus ins Eigentum der Stadt Kriens über. Denn grundsätzlich sei die Standortgemeinde für den Unterhalt der Wanderwege verantwortlich und die Stadt Luzern habe «kein spezielles Interesse an dieser Brücke ausserhalb ihres Gebietes». Ab diesem Zeitpunkt sei auch Kriens für den Unterhalt verantwortlich. (spe)






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