Nidwalden

Die Raiffeisenbank Nidwalden blickt positiv in die zweite Jahreshälfte

Die Raiffeisenbank Nidwalden verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 ein Wachstum. Trotz des tieferen Zinsumfelds konnte der Erfolg aus dem Zinsengeschäft gehalten werden.
Der Hauptsitz der Raiffeisenbank Nidwalden an der Riedenmatt 1.
Bild: Matthias Piazza (Stans, 20. 2. 2025)

In den ersten sechs Monaten 2026 sind die Ausleihungen um 59,2 Millionen Franken gewachsen. Im gleichen Zeitraum flossen der Raiffeisenbank Nidwalden neue Kundengelder im Umfang von 36,4 Millionen Franken zu. Damit konnte der Deckungsgrad zwischen Kundengeldern und Ausleihungen mit 107,9 Prozent «stabil gehalten werden», wie die Raiffeisen Nidwalden in ihrer Mitteilung zum Halbjahresergebnis 2026 schreibt. Die Bilanzsumme steigt um 51 Millionen Franken auf 3102 Millionen Franken.

Trotz tiefer Zinsen konnte der Bruttozinserfolg leicht ausgebaut werden (+0,5 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode). Dank einer positiven Entwicklung bei den Wertberichtigungen konnte der Nettozinserfolg um 3,4 Prozent gesteigert werden. Ausgeweitet werden konnten auch die Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Sie belaufen sich gemäss Mitteilung auf 4 Millionen Franken.

8 zusätzliche Stellen geschaffen

Der Geschäftsaufwand habe insgesamt um 3,9 Prozent zugenommen. Dabei stieg der Sachaufwand um 0,1 Prozent und der Personalaufwand um 6,9 Prozent. Gegenüber dem Halbjahresbericht von 2025 konnte die Raiffeisenbank Nidwalden acht zusätzliche Stellen schaffen. Per Mitte Jahr 2026 arbeiten 106 Mitarbeitende für die Bank. Ende Juni haben wiederum drei Lernende ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt absolvieren zehn Mitarbeitende ihre kaufmännische Lehre bei der Raiffeisenbank Nidwalden.

Der Geschäftserfolg wurde um 4,4 Prozent auf 7 Millionen Franken gesteigert. Damit konnten die «notwendigen» Rückstellungen, Reserven für allgemeine Bankrisiken und Gewinnreserven für die Eigenmittelanforderungen gebildet werden, wie es in der Mitteilung heisst. Der Gewinn beläuft sich im ersten Halbjahr 2026 auf 2,3 Millionen Franken (+8,4 Prozent).

Präsident mit Entwicklung zufrieden

Den Mitgliedern wurde im März für das Jahr 2025 ein Zins von 3,50 Prozent ausbezahlt. Damit haben die Mitglieder von einer Ausschüttung in der Höhe von 2,1 Millionen Franken profitiert. Das Genossenschaftskapital steigt im ersten Halbjahr um 2,1 Millionen Franken (+3,1 Prozent) auf 70,9 Millionen Franken.

Die Raiffeisenbank Nidwalden verfolge zahlreiche strategische Projekte, die vom Verwaltungsrat im Rahmen der Strategie in Auftrag gegeben wurden. «Die Entwicklung der Bank mit den aktuellsten Zahlen zeigt, dass unsere Stossrichtung greift», wird Werner Bucheli, Präsident des Verwaltungsrates, in der Mitteilung zitiert. «Wir blicken trotz aller politischen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten positiv auf das zweite Halbjahr.» (rwi/zvg)

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