In den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind der Raiffeisenbank Nidwalden 79 Millionen Franken (+3,27 Prozent) neue Kundengelder zugeflossen. Bei den Ausleihungen ist im gleichen Zeitraum ein Wachstum von 86 Millionen (+3,78 Prozent) zu verzeichnen. Wie die Bank in einer Medienmitteilung weiter schreibt, konnte damit der Deckungsgrad zwischen Kundengeldern und Ausleihungen von 105 Prozent stabil gehalten werden. Die Bilanzsumme stieg um 92 Millionen auf 2898 Millionen Franken.
Trotz der Entscheidung der Nationalbank, den Leitzins weiter zu senken, habe sich der Erfolg aus dem Zinsengeschäft positiv entwickelt, so die Raiffeisenbank weiter. Er erhöhte sich um 313'758 Franken (+2,58 Prozent). «Die Zinssenkungen der Nationalbank werden sich jedoch im zweiten Halbjahr spürbar auf das Jahresergebnis auswirken.»
Stabiler Bruttoertrag
Der Bruttoertrag war im ersten Halbjahr mit 17,4 Millionen Franken (-0,58 Prozent) leicht rückläufig. Dazu beigetragen haben die Erfolge aus dem Zinsengeschäft und dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Bei Kommissionen und Dienstleistungen konnte der Erfolg um 22,26 Prozent gesteigert werden, was den Rückgang beim übrigen ordentlichen Erfolg kompensierte.
Der Geschäftsaufwand hat insgesamt um 5,22 Prozent zugenommen. Gestiegen sind der Sachaufwand (+7,70 Prozent) und der Personalaufwand (+3,24 Prozent). Die Raiffeisenbank Nidwalden beschäftigt 98 Mitarbeitende (77 Vollzeitstellen), davon zehn Lernende. Vier Auszubildende haben dieses Jahr ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Leicht höherer Gewinn
Der Geschäftserfolg beträgt 6,8 Millionen Franken. Damit konnten die Rückstellungen, Reserven für allgemeine Bankrisiken und die Gewinnreserven mit den notwendigen Eigenmitteln gebildet werden. Der Gewinn beläuft sich im ersten Halbjahr auf 2,1 Millionen (+1,55 Prozent) und fällt damit gegenüber dem Vorjahr leicht höher aus, hält die Bank weiter fest.
Den Mitgliedern wurde im März für das Jahr 2024 ein Zins von 4 Prozent ausbezahlt, was einer Ausschüttung von 2,25 Millionen Franken entspricht. Das Genossenschaftskapital stieg um 1834 Millionen (+3,10 Prozent) und die Bank konnte bis 30. Juni 2025 538 neue Mitglieder begrüssen.
Wechsel im Verwaltungsrat
An der Delegiertenversammlung im März 2025 wurden Alexandra Keller und Walter Gut neu in den Verwaltungsrat gewählt. Zudem übernahm Werner Bucheli das Amt des Verwaltungsratspräsidenten.
Der Hauptsitz in der Riedenmatt in Stans hat sich seit dem Bezug 2018 als idealer Standort im Zentrum des Geschäftsgebietes etabliert. In den vergangenen Monaten wurden die Räumlichkeiten erweitert und modernisiert. Entstanden sind zusätzliche, moderne Büroräumlichkeiten sowie Sitzungs- und Konferenzräume. Der Eingangsbereich präsentiert sich neu im «Hiä isch guäd»-Stil, der bereits aus den Geschäftsstellen in Buochs, Hergiswil und Stans bekannt ist.

Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.