Nidwalden

Holz, Brot und Käse: Nidwalden zeigt seine regionalen Rohstoffe

Nidwaldner Holz und Natürlich Nidwalden laden an zwei Abenden nach Stans. Im Zentrum stehen regionale Produktion, Wertschöpfung und die Frage, was aus heimischen Ressourcen entstehen kann.

Was wächst in Nidwalden – und was lässt sich daraus machen? Dieser Frage widmen sich die Vereine Nidwaldner Holz und Natürlich Nidwalden an zwei Abenden auf dem Stanser Dorfplatz. Am 25. August und 3. September laden sie im Rahmen von «Platz da!» zu Diskussionen, Degustationen und Musik ein.

Im Zentrum stehen regionale Rohstoffe und die Wertschöpfung, die daraus entstehen kann. In Nidwalden wachsen täglich rund 100 Kubikmeter Holz nach. Wird dieses vor Ort verarbeitet, stärke dies lokales Gewerbe, Wissen und Arbeitsplätze. Ähnlich sieht es bei Lebensmitteln aus: Über 50 Direktvermarkter, Verarbeiter und Detailhändler bieten Produkte von Natürlich Nidwalden an. Auch Zahlen sollen zeigen, welches Potenzial in regionaler Produktion steckt. Auf 30 Aren können unter guten Bedingungen Gemüse für mehr als 75 Haushalte angebaut werden. Oder aus 35 Tonnen regionalem Getreide können rund 60'000 Brote gebacken werden.

An beiden Abenden werden in einem Podium Fragen zu regionalen Kreisläufen und zur lokalen Wertschöpfung diskutiert. Dazu gibt es Nidwaldner Spezialitäten. Für die musikalische Begleitung sorgen das Ländlertrio Alpäruisch am 25. August und das Ländlertrio Tal Echo am 3. September. Die Veranstaltungen dauern jeweils von 18 bis 22 Uhr. (zvg/jfi)

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