Der Stanser Flugzeughersteller übernimmt die deutsche Air Alliance GmbH und baut damit seine Präsenz in Europa weiter aus. Das 1993 gegründete Unternehmen ist auf den Verkauf und die Wartung von Pilatus-Flugzeugen sowie den Betrieb einer Flugschule spezialisiert. Alle rund 120 Mitarbeitenden werden übernommen. CEO bleibe René Petersen, teilt das Unternehmen mit. Zum Kaufpreis macht das Unternehmen keine Angaben.
Air Alliance ist seit 2014 offizielles Verkaufs- und Servicecenter von Pilatus und betreut die Modelle PC-12 und PC-24 in Deutschland und Österreich. Neben Vertrieb und technischem Support bietet das Unternehmen unter anderem auch kommerzielle Flüge an. Damit decke Air Alliance die gesamte Wertschöpfungskette von Verkauf über Wartung bis hin zum operativen Management ab. Nicht Teil der Übernahme ist die Tochtergesellschaft Unicair, die weiterhin eigenständig Ambulanzflüge weltweit organisiert.
Mit der Transaktion stärke Pilatus seine Marktstellung in einem wichtigen Markt. «Europa, insbesondere Deutschland und Österreich, bietet weitere Wachstumschancen», wird Verwaltungsratspräsident Hansueli Loosli in der Mitteilung zitiert. Ziel sei es, näher an die Kundschaft zu rücken und Synergien zwischen Hersteller, Vertrieb und Betrieb besser zu nutzen.
Auch Air Alliance sieht Vorteile: «Mit Pilatus als Partner kann das Unternehmen weiter wachsen», sagt CEO René Petersen. Pilatus-CEO Markus Bucher betont anlässlich der Vertragsunterzeichnung, man wolle den Kunden künftig einen noch umfassenderen Service rund um Erwerb oder Besitz der Flugzeuge bieten. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen regulatorischen Genehmigungen sowie der Zustimmung des Luftfahrtbundesamtes. (rem)








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