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Kanton Nidwalden

Bauprojekt für die Pilatuskurve liegt öffentlich auf

Mit der Umgestaltung können die Kapazitäten des Verkehrsknotens optimiert und die Verkehrssicherheit insbesondere für Fussgänger und Velofahrende erhöht werden.

Die Pilatus Flugzeugwerke AG beabsichtigt, ihre Produktion auszubauen und die Erreichbarkeit ihres Areals mit dem öffentlichen Verkehr zu optimieren. Das schreibt die Nidwaldner Baudirektion in einer Mitteilung. Durch das prognostizierte Wachstum und dem zu erwartenden zusätzlichen Verkehr seien die Zufahrt zum Werkareal sowie der Knoten bei der Pilatuskurve auszubauen. Mit diesen Massnahmen könnten die Verkehrssicherheit, die heute nicht vollumfänglich gegeben ist, und der Verkehrsfluss verbessert und die Kapazität des Knotens erhöht werden.

So soll bei der Pilatuskurve der Verkehr auf der Kantonsstrasse neu mit einer Lichtsignalanlage gesteuert werden, wobei der öffentliche Verkehr und der Fuss- und Veloverkehr Priorität haben. Die Bushaltestelle werde vom heutigen Standort näher zum Areal verlegt sowie behindertengerecht und mit Warteräumen ausgestattet. Das Projekt sei durch einen Verkehrsplaner erarbeitet worden und stelle laut der Medienmitteilung die optimale Lösung für alle Verkehrsteilnehmenden dar.

Anpassungen bei der Pilatuskurve.
Bild: Grafik: mlu

Öffentliche Auflagen werden koordiniert

Das Projekt wrde von der Pilatus Flugzeugwerke AG und dem Kanton Nidwalden umgesetzt. Für die Neugestaltung an der Zufahrtsstrasse zu ihrem Areal seiendie Pilatus Flugzeugwerke zuständig, für den Um- und Ausbau des Knotens bei der Hauptstrasse der Kanton. Da beide Ausbauten gestalterisch miteinander zusammenhingen, erfolgten die öffentlichen Auflagen koordiniert. Gleichzeitig lägen die Unterlagen für bauliche Anpassungen beim Parkhaus der Pilatus Flugzeugwerke auf.

Die Pilatusstrasse verbindet die Kantonsstrasse mit dem Gelände der Pilatus Flugzeugwerke.
Bild: Martin Uebelhart (Stans, 25. 9. 2025)

Die Unterlagen könnten bei der Baudirektion Nidwalden sowie auf der Gemeindeverwaltung Stans öffentlich eingesehen werden. Die Auflage startete am Mittwoch, 4. März, und dauert 30 Tage. (zvg/mu)

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