Die Pflegewohngruppe Höfli in Altdorf blickt auf ein von Veränderungen geprägtes Geschäftsjahr 2025 zurück. Nach der Eröffnung des Erweiterungsbaus «Heimätli» standen das Kennenlernen neuer Mitarbeitender, die Neuausrichtung der Führung sowie die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Dies geht aus dem Geschäftsbericht der Pflegewohngruppe Höfli hervor.
Seit April führt ein dreiköpfiges Leitungsteam die Institution gemeinsam. Laut Geschäftsführerin Pia Steiner waren transparente Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen und das schrittweise Klären von Rollen entscheidend, um den Wandel erfolgreich zu gestalten.
Auch im Alltag mit den Bewohnerinnen und Bewohnern blieb das Beziehungsmanagement zentral. Da Menschen mit Demenz ihre Umwelt oft immer wieder neu erleben, seien konstante Begleitung, Beobachtung und Verlässlichkeit wichtige Grundlagen für Pflege und Betreuung.
Mehr Geld in der Kasse
Finanziell entwickelte sich die Stiftung positiv. Der Nettoertrag stieg gegenüber dem Vorjahr von 4,57 auf 4,82 Millionen Franken. Trotz höherem Personalaufwand verbesserte sich das Betriebsergebnis auf 334'070 Franken (Vorjahr: 234'325 Franken). Unter dem Strich erzielte die Pflegewohngruppe einen Jahresgewinn von 173'764 Franken und damit mehr als im Vorjahr (97'355 Franken). Das Eigenkapital erhöhte sich auf gut 2 Millionen Franken.
Die Bilanzsumme wuchs auf knapp 3 Millionen Franken. Gleichzeitig stiegen die flüssigen Mittel auf rund 1,47 Millionen Franken. Der Höflifonds, der unter anderem durch Spenden finanziert wird, erhöhte sich auf gut 98'000 Franken.
Dank geht an die Mitarbeitenden
Im Schlusswort dankt die Stiftung insbesondere den Mitarbeitenden für ihren Einsatz während der Umstrukturierung sowie den Angehörigen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Erfahrungen des vergangenen Jahres sollen als Grundlage für die weitere Entwicklung und eine individuelle Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner dienen. (mka)

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