Auf dem Vorplatz des Neubads in der Stadt Luzern steht nun ein Pavillon. Dieser soll den Platz «als flexibel nutzbare Infrastruktur für Veranstaltungen sowie kulturelle und gemeinschaftliche Aktivitäten» ergänzen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Nebst des Pavillons wurde auch der gesamte Vorplatz neu gestaltet. Er biete jetzt «mehr Raum für Aufenthalt, Spiel und Veranstaltungen». Die Neugestaltung verbessere die Zugänglichkeit des Areals und schaffe einen inklusiveren öffentlichen Raum, heisst es weiter. Die Neugestaltung erfolgte in einem partizipativen Prozess.
Die architektonische Planung und Projektleitung erfolgten durch Trafika D-Lab unter der Leitung von Architekt Predrag Bekcic. Ziel war es, einen «robusten und langfristig nutzbaren Ort zu schaffen» mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. «Wo immer technisch und funktional sinnvoll, wurden Bauteile und Materialien aus Rückbauten wiederverwendet», schreibt das Neubad. Aufgegriffen habe man auch die «charakteristische Dachform des ehemaligen Velounterstands». Umgesetzt wurde das Vorhaben in einem gemeinschaftlichen Bauprozess mithilfe von zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern. (spe)



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