Rotkreuz

Nach schwerem Unfall auf der A4 staute es zurück bis nach Arth – sechs Stunden lang

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A4 nördlich von Rotkreuz hatte direkte Auswirkungen auf den Feierabendverkehr in der Region. Vor Küssnacht stand der Autobahnverkehr für sechs Stunden praktisch still.

Auf der Autobahn A4 zwischen Rotkreuz und dem Anschluss Cham ereignete sich am Montagabend nach 16 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall. Am Unfall beteiligt gewesen sein sollen ein Auto und ein Lastwagen im Baustellenbereich.

Der Feierabendverkehr kam zum Erliegen. Die Autobahn in Richtung Nord muss aktuell in Küssnacht verlassen werden. Angehörige der Kantonspolizei Schwyz regeln bei der Ausfahrt in Küssnacht den Verkehr. Webcam-Aufnahmen von der Rigi Scheidegg zeigten um 19.30 Uhr, dreieinhalb Stunden nach dem Unglück, immer noch einen langen Rückstau, der bis nach Arth reichte. «Es muss mit grossem Zeitverlust gerechnet werden», meldeten die Verkehrsdienste. Gleichzeitig zeigen die Webcam-Aufnahmen auch, dass die Automobilisten vorbildlich eine Rettungsgasse gebildet haben.

Bis abends um 21 Uhr staute es entlang des Zugersees, ehe sich langsam eine Beruhigung abzeichnete.

«Ich brauchte über eine Stunde Zeit von Rotkreuz nach Zürich, musste via Gisikon-Sins-Maschwanden-Mettmenstetten fahren, alleine bis nach Sins dauerte es über 40 Minuten, obwohl es quasi in die Gegenrichtung war», teilte eine Leserin gegenüber der Zuger Zeitung mit. «Wir haben um 17 Uhr vom Röhrliberg in Cham 1 Stunde und 15 Minuten gebraucht, um nach Meierskappel zu gelangen», schrieb eine andere Leserin.

Am späten Montagabend meldete die Zuger Polizei dann, dass der betroffene Autobahnabschnitt wieder offen sei. Daraufhin lösten sich die letzten Rückstaus allmählich auf.

Die Zuger Polizei stand im Grosseinsatz, so auch die Zuger Feuerwehr. Zur Unterstützung bot man ebenfalls den Rettungsdienst Küssnacht auf. (gh/dvm)

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