Der Abschied von den Migros-Fachmärkten Do it + Garden, Melectronics oder Micasa prägte nicht nur das vergangene Geschäftsjahr der Migros Luzern, sondern auch deren Jahreszahlen. Der Nettoumsatz der Genossenschaft verringerte sich um 0,9 Prozent. Trotzdem spricht die Migros Luzern in einer Mitteilung am Dienstagmorgen von einem erfolgreichen Geschäftsjahr.
Man habe den Verkauf der Fachmärkte durch das Wachstum im Supermarktgeschäft, dem Grosshandel und der Gastronomie beinahe vollständig kompensieren können. So legte der Nettoverkaufserlös aller Sparten ohne Fachmärkte gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent zu und beläuft sich neu auf 1,48 Milliarden Franken. Insgesamt erzielte die Genossenschaft ein Betriebsergebnis von 32,5 Millionen Franken (+38 Prozent). Das um neun Millionen Franken gesteigerte Ergebnis sei vor allem auf höhere Rückstellungen in den Vorjahren zurückzuführen, wie Guido Rast, Geschäftsleiter der Migros Luzern, sagt.

Mit der Tiefpreis-Offensive im Supermarkt habe die Migros Luzern die Kundenfrequenzen um 4,3 Prozent steigern und ein Umsatzwachstum von einem Prozent erzielen können. 2025 seien zudem drei Filialen umfassend modernisiert sowie eine Filiale in Rothenburg neu eröffnet worden. Für die grossen Migros-Einkaufscenter Länderpark Stans, Surseepark und Zugerland Steinhausen seien als Ersatz für die Fachmärkte Nachmieter gefunden worden, «welche die Positionierung der Center zukunftsgerichtet stärken».
Im laufenden Jahr plant die Migros Luzern fünf eigene Filialeröffnungen in Hünenberg See, Oberdorf, Kriens Eichhof West, Cham Papieri und Sins AG sowie eine Migros-Partner-Filiale in Muotathal. (mha)






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