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Rechnung 2025

Meggen schliesst mit einem Rekordplus von 26,9 Millionen Franken

Nicht planbare Steuererträge aus früheren Jahren bescheren der Gemeinde viel Geld.

Budgetiert war ein Minus von rund 1,4 Millionen Franken, nun gibt's in Meggen ein Rekordergebnis. Es resultiert ein Plus von satten 26,9 Millionen Franken in der Rechnung 2025, teilte die Gemeinde mit. Zurückzuführen sei dieses massgeblich auf «auf Nachträge bei Einkommens- und Vermögenssteuern aus früheren Jahren». Die Einzelfälle «mit einmaligem Charakter» machen rund 20 Millionen Franken aus.

Die Steuererträge juristischer Personen fielen rund 1,2 Millionen Franken höher aus als erwartet. Jene der Sondersteuern – besonders Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern – liegen 3,7 Millionen höher. Unter dem Budget liegen hingegen die ordentlichen Erbschaftssteuern, heisst es weiter.

«Das Ergebnis ist sehr erfreulich», wird Gemeindeamman Pascal Frei (FDP) in der Mitteilung zitiert. Solche nicht planbaren Erträge seien «nur möglich, weil wir auch im harten Zentralschweizer Steuerwettbewerb eine attraktive Gemeinde sind.»

Die Gemeinde sei haushälterisch mit ihren Finanzen umgegangen: In jenen Bereichen, die sie direkt beeinflussen kann, lagen die Nettoausgaben unter den budgetierten Werten. Eine Zurückhaltung bei den Ausgaben sei wichtig, gerade mit Blick auf mehrheitlich nicht steuerbare Ausgaben, beispielsweise in den Bereichen Bildung und Gesundheit. (gwa)

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