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Finanzen

Meggen budgetiert Minus und will steuergünstigste Gemeinde bleiben

Der Steuerfuss in Meggen soll bei 0,90 Einheiten bleiben. Über das Budget 2025 stimmt die Gemeinde am 24. November ab.
Die Gemeinde Meggen will weiterhin die steuergünstigste im Kanton Luzern sein.
Bild: Pius Amrein (18. 10. 23)

Die Gemeinde Meggen budgetiert für das Jahr 2025 einen Aufwandüberschuss von 1,38 Millionen Franken, wie sie mitteilt. Dies bei einem Gesamtaufwand von 91,85 Millionen Franken, der sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Millionen Franken erhöht hat (4,7 Prozent). Wegen der guten Entwicklung der Steuereinnahmen steigt hingegen der Gesamtertrag um 4,85 Millionen Franken (5,6 Prozent).

Der Gesamtaufwand steige hauptsächlich durch höhere Beiträge an den Finanzausgleich: Alleine diese Ausgaben belasteten die Gemeinde 2025 netto mit 10,6 Millionen Franken – das entspricht einer Zunahme um rund 800'000 Franken. Weiter steigen die Ausgaben der Gemeinde auch wegen höheren Personalkosten bei Schule und Verwaltung. Hinzu kommen Gemäss Budget auch höhere Beiträge an den Kanton für Ergänzungsleistungen sowie Prämienverbilligungen und Mehrausgaben für Gymnasien, Tagesstrukturen und die Sonderschulung.

Meggen verfolge weiterhin das Ziel, die steuergünstigste Gemeinde im Kanton Luzern zu bleiben. Von 2025 bis 2028 soll der Steuerfuss denn auch unverändert bei 0,90 Einheiten liegen – dies trotz tieferen Erträgen durch die Steuergesetzrevision.

Für das kommende Jahr sieht die Gemeinde Investitionen in der Höhe von rund 18,2 Millionen Franken vor. Die grössten Ausgabenposten bilden dabei die Sanierungs- und Ausbauarbeiten beim Werkhof und beim Strandbad. Hinzu kommen Ausgaben für die Etappe B der Transportwasserleitung Lauerz–Meggen sowie Planungsarbeiten für Projekte entlang der Luzernerstrasse. Insgesamt sollen bis ins Jahr 2028 laut Aufgaben- und Finanzplanung (AFP) 110,8 Millionen Franken investiert werden.

Am 4. November findet im Gemeindesaal eine Orientierungsversammlung statt, bei der unter anderem über Budget und AFP informiert wird. Die Abstimmung findet schliesslich am 24. November statt. (gwa)

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