Geschäftsjahr 2025

Ambulante Fälle nahmen um 9 Prozent zu: Luzerner Psychiatrie erzielt 2025 einen Gewinn

Die Luzerner Psychiatrie verzeichnet trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen eine stabile finanzielle Entwicklung. Höhepunkt war die Eröffnung des neuen ambulanten Kompetenzzentrums.

Die Luzerner Psychiatrie AG (Lups) verzeichnet im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresgewinn von 1,33 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 0,73 Millionen Franken. Die Lups erreiche damit zentrale finanzielle Zielsetzungen, heisst es in einer Mitteilung. Sie steigerte den Umsatz im Jahr 2025 um 5,2 Prozent auf rund 172 Millionen Franken. Während die verrechenbaren Pflegetage um 1,7 Prozent zurückgingen, verzeichneten die ambulanten Fälle eine deutliche Zunahme von rund 9 Prozent. «Die Nachfrage nach psychiatrischen Leistungen im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich bleibt weiterhin hoch. Gleichzeitig verschärft der Fachkräftemangel die Herausforderungen im Gesundheitswesen», heisst es weiter.

Durch das positive Ergebnis und die Aktienkapitalerhöhung auf 60 Millionen Franken, die der Kantonsrat 2025 gesprochen hatte, stieg die Eigenkapitalquote auf 48,3 Prozent.

Die Büroräumlichkeiten im neu eröffneten ambulanten Kompetenzzentrum für Psychiatrie und Phsychotherapie.
Bild: Eveline Beerkircher (Kriens, 21. 8. 2025)

Als Höhepunkte bezeichnete die Lups im letzten Jahr die Eröffnung des ambulanten Kompetenzzentrums für Psychiatrie und Psychotherapie im Schappe Center Kriens. Mit dem Projekt Lups2030 verfolge die Psychiatrie zudem die Weiterentwicklung von Strategie, Prozessen und Organisation. Die erste Phase des Projekts, die die neue strategische Ausrichtung umfasst, wurde Anfang 2026 abgeschlossen. (fmü)

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