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Jahresbericht

Luzerner Psychiatrie hat 2024 deutlich mehr Personen behandelt

Eine deutliche Leistungssteigerung führt bei der Luzerner Psychiatrie gegenüber dem Vorjahr zu einem stark verbesserten Ergebnis. Dennoch stehen Herausforderungen an.
Bei der Lups sind für 2025 einige Neuerungen geplant.
Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 22. 4. 2021)

Die Luzerner Psychiatrie AG (Lups) schreibt im Geschäftsjahr 2024 einen Jahresgewinn von 0,73 Millionen Franken. Im Vorjahr war es ein Minus von 4,48 Millionen Franken. Das Ergebnis sei auf eine deutliche Leistungssteigerung bei ambulanten Behandlungen und konsequentes Kostenmanagement zurückzuführen, heisst es in einer Mitteilung. Gegenüber dem Vorjahr seien auch die verrechenbaren Pflegetage gestiegen.

Trotz des positiven Resultats habe die Lups die Zielmarge nicht erreicht. Grund dafür sei unter anderem, dass Spitäler und Kliniken mangels adäquater Tarife die steigenden Kosten nicht zeitgerecht weiterverrechnen können. Dies sei gravierend, da viele Spitäler und Kliniken «mit den aktuellen ambulanten und stationären Tarifen der Grundversicherung keine ausreichenden Gewinne schreiben können», schreibt die Lups. Die Finanzierung und die Aufrechterhaltung der gewünschten Versorgung bleibe die grosse Herausforderung der nächsten Jahre.

In diesem Sommer stehe die Eröffnung des Kompetenzzentrums für Psychiatrie und Psychotherapie im Schappe Center in Kriens an. Auch auf Kurs sei die Gesamtsanierung der Psychiatrischen Klinik in Sarnen. Ausserdem sei die Schaffung eines Kriseninterventions-, Abklärungs-, Notfall- und Triagezentrums im Schappe Center in Umsetzung. Parallel dazu werde der Zugang zu Lups-Angeboten neu über eine zentrale Anmelde- und Koordinationsstelle geführt. (fmü)

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