
(Luzern, 13. 12. 2022)
Für die Mitarbeitenden der Luzerner Psychiatrie (Lups) gibt es dieses Jahr keine generelle Lohnerhöhung für alle – dennoch würden sämtliche Berufsgruppen von der ausgehandelten Lösung profitieren. Wie die Lups schreibt, gibt es eine Erhöhung der Lohnsumme um 1,85 Prozent. Davon entfällt 1 Prozent auf Massnahmen der Arbeitsplatzanalyse der Pflegefachpersonen HF. Für individuelle Lohnanpassungen seien durchschnittlich 0,5 Prozent der Lohnsumme vorgesehen – diese erhalten all jene Mitarbeitenden, die aus der Arbeitsplatzanalyse nichts erhalten werden. Zudem würden 0,35 Prozent für die Erfahrungsstufenanstiege bei Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzten zur Verfügung stehen.
«Die Massnahmen liegen über dem, was wir uns in der aktuellen Finanzlage normalerweise leisten würden – es ist ein klares Bekenntnis zu unseren Mitarbeitenden», lässt sich Verwaltungsratspräsident Michael Rolaz zitieren. Eric Vultier, Sprecher der Personalverbände, meint im Schreiben der Lups, dass für das nächste Jahr nun eine generelle Lohnerhöhung für alle erwartet wird, um «mindestens die aufgelaufene Teuerung auszugleichen». (sfr)



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