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Lozärner Fasnacht

Güüggali-Zunft: Der neue Zunftmeister ist auch Weibel des Fritschivaters

René Burach führt 2026 die Luzerner Güüggali-Zunft an. Diese ehrt auf ihrer Plakette mit Aloisia Zihlmann ein Original aus Adligenswil.

Ein fasnachtsvielbeschäftigter Mann ist der Zunftmeister 2026 der Güüggali-Zunft Luzern (GZL): René Burach. Gefeiert habe man dies «würdevoll» in einem Hühnerstall, lässt die GZL verlauten. Burach übt dieses Amt bereits zum dritten Mal aus. Daneben ist er Weibel der Zunft zu Safran und somit des Fritschivaters. Viele Fasnächtler kennen ihn überdies als früheren Präsidenten der Kult-Ur-Fasnächtler. Schliesslich treffe man ihn oft in der Bockrüti-Hütte im Pilatusgebiet an, wo er als Hüttenwart tätig ist.

Zunftmeister 2026 René Burach.
Bild: zvg

Die 1978 gegründete Güüggali-Zunft unterstützt die Luzerner Originale. Diese dürfen sich nicht nur auf ein abwechslungsreiches Jahr freuen, sondern auch über die neue Plakette. Diese zeigt das Konterfei von Aloisia Zihlmann. Das Adligenswiler Original lebte von 1914 bis 2003 und war laut einer Mitteilung der Güüggali-Zunft «bekannt wegen ihrer schweren Schuhe, dem ‹knörrigen› Aussehen und ihrem speziellen Duft». Zu kaufen gibt's die Plakette für 10 Franken im PKZ am Kornmarkt. (hor)

Die Plakette 2026 der Güüggali-Zunft.
Bild: zvg

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