Die neu gestaltete Bahnhofstrasse in der Stadt Luzern sorgt vier Monate nach ihrer Eröffnung auch im Kantonsrat für Diskussionen. Da Velos, E-Bikes sowie Fussgängerinnen und Fussgänger den gleichen, teils engen Raum benützen, kommt es oft zu gefährlichen Situationen. «Menschen sollten nicht Angst haben, von einem Velo touchiert oder umgefahren zu werden», sagte Jasmin Ursprung (SVP) an der Session am Montag. Die Udligenswilerin hatte eine Anfrage eingereicht.
Simon Roth (SP, Luzern) räumte ein, die Situation sei weder für Fussgängerinnen und Fussgänger noch für Velofahrende befriedigend. So seien die Velorouten zu wenig gut markiert. Patrick Hauser (FDP, Adligenswil) wies ebenfalls auf eine klarere Signalisation und Verkehrsführung hin. Die FDP hat dazu kürzlich im Stadtparlament ein Postulat eingereicht.
Die Luzerner Stadträtin und Grünen-Kantonsrätin Korintha Bärtsch sagte, man sei zusammen mit dem Kanton an einer Entflechtung dran. Langfristig brauche es eine Verlegung der Velohauptrouten, die über die viel benutzte Bahnhofstrasse führen. Dies liege allerdings in der Kompetenz des Kantons. Regierungsrat Fabian Peter (FDP) bestätigte, eine langfristige Lösung liege in einer allfälligen Verlegung, «sofern das aus Platzgründen möglich ist».



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