Kurz vor 7 Uhr am Freitagmorgen kollidierten auf dem Luzerner Viktoriaplatz ein Bus der VBL-Linie 7 und ein Auto. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden dürfte gemäss einer Polizeimitteilung mehrere zehntausend Franken betragen. In der Folge staute sich der Verkehr in Luzern.
Es ist nicht das erste Mal in diesen Wochen, dass ein Unfall für ein Verkehrschaos in der Stadt beziehungsweise der Region Luzern sorgt. Am Donnerstagmorgen sorgte beispielsweise ein Auffahrunfall auf der Autobahn A14 für Stau. Am Mittwochmorgen ereignete sich im Tunnel Schlund auf der Autobahn A2 eine Kollision. Auch in den Wochen zuvor kam es zu solchen Ereignissen.
Ob es sich um eine Häufung von Unfällen handelt, kann die Luzerner Polizei auf Anfrage nicht sagen. Es gebe unter dem Jahr keine statistischen Auswertungen. Auch zu den Unfallursachen seien aufgrund der laufenden Untersuchungen keine konkreten Aussagen möglich.
Witterung hat Einfluss
«Unbestritten ist, dass die Witterungsverhältnisse einen wesentlichen Einfluss haben», schreibt Mediensprecher Urs Wigger. «Es liegt in der Natur der Sache, dass bei schneebedeckten Fahrbahnen oder bei dichtem Nebel mehr Unfälle geschehen als bei trockenen Strassen und guten Sichtverhältnissen.» Bei solchen Bedingungen seien die Lenkerinnen und Lenker stärker gefordert – «insbesondere im dichten Morgen- und Feierabendverkehr».
Unter den Staus leidet auch die Pünktlichkeit der VBL-Busse. Unabhängig vom Unfall am Freitagmorgen schreibt VBL-Mediensprecher Marc Schwegler: «Unfälle und Rückstaus auf den Hauptachsen verdeutlichen die hohe strukturelle Belastung des Strassennetzes. Solche Ereignisse wirken sich unmittelbar auf die gesamte Mobilität aus – und damit direkt auch auf unsere Leistungen und unsere Kundinnen und Kunden.» Die VBL fordern daher schon länger mehr Massnahmen zur Stärkung des ÖV wie zusätzliche Busspuren. (lzi/std)



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