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Luzerner Polizei

Demonstration gegen syrische Regierung: Rund 50 Personen wurden in Luzern kontrolliert

In der Stadt Luzern fand am Dienstagabend eine nichtbewilligte Spontankundgebung statt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen – und Knallpetarden wurden gezündet.

600 bis 700 Personen haben sich am Dienstagabend kurz nach 18 Uhr beim Torbogen am Bahnhofplatz in der Stadt Luzern versammelt. Wie die Luzerner Polizei mitteilt, handelte es sich um eine «nichtbewilligte, spontane Kundgebung gegen das Vorrücken syrischer Regierungstruppen in kurdische Gebiete». Die anschliessende Route führte über den Bahnhofplatz, die Seebrücke, den Kapellplatz, die Kapellgasse, die Kornmarktgasse, den Weinmarkt, die Kramgasse, die Reussbrücke und die Krongasse bis zur Bahnhofstrasse, wo sich die Kundgebung gegen 19.30 Uhr auflöste. Entlang der Strecke seien mehrfach Knallpetarden gezündet worden. Zudem kam es zu Verkehrsbehinderungen sowie zu Störungen des Lilu Lichtfestivals.

Wie die Polizei schreibt, wurde die Kundgebung durch ihre Einsatzkräfte begleitet. Insgesamt wurden rund 50 Personenkontrollen durchgeführt. Die Personalien wurden festgehalten und werden an die zuständige Stelle bei der Stadt Luzern weitergeleitet. Meldungen über verletzte Personen oder Sachbeschädigungen liegen nicht vor.

Auch in anderen Städten gab es Demonstrationen. In Bern haben rund 2000 Personen protestiert. Dabei kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei musste Reizgas und Gummischrot einsetzen. (fmü)

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