Busverkehr

Spannungserhöhung: VBL-Leitungen haben ab Samstag mehr «Pfuus»

Weil immer mehr Trolleybusse unterwegs sind, muss das VBL-Fahrleitungsnetz leistungsfähiger werden. Nach erfolgreichen Tests wird am Wochenende umgestellt.

Mehr Trolleybusse benötigen mehr Energie. Die Zahl elektrisch betriebener Busse steigt in der Stadt Luzern seit Jahren an. Bis 2034 soll die VBL-Flotte ausschliesslich elektrisch betrieben werden.

Damit die Busse über genügend Energie verfügen, muss die Spannung der Fahrleitungen erhöht werden: Heute sind es 600 Volt, ab dem Wochenende sollen es 750 sein. Wie die Verkehrsbetriebe Luzern mitteilen, verliefen die Tests von VBL und EWL (Energie Wasser Luzern) dazu erfolgreich.

In der Nacht auf Samstag soll nun die Spannung auf einzelnen Abschnitten des Netzes schrittweise erhöht werden, gleichzeitig werden in den VBL-Bussen entsprechende Software-Anpassungen vorgenommen. Passende Soft- und Hardware sei bereits in den Bussen installiert. Für die beiden historischen Trolleybusse von VBL Historic mit den Baujahren 1949 und 1989 bedeutet die Umstellung möglicherweise das Aus: Sie kommen mit dieser Spannung nicht klar.

Bis zum Betriebsbeginn am Samstag soll die Umstellung fertig sein. VBL-Fahrgäste «müssen voraussichtlich mit keinen oder höchstens geringfügigen Einschränkungen rechnen», teilen die VBL mit. Falls es zu Verzögerungen kommen sollte, werde der Online-Fahrplan mit entsprechenden Hinweisen versehen. (gwa)

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