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«Tyre Extinguishers»

Luft aus SUV-Reifen gelassen: Staatsanwaltschaft Luzern verurteilt zwei Männer

Zwei Aktivisten haben in Luzern mehrere Geländewagen «gelüftelet». Dafür erhalten sie nun hohe Geldstrafen.
Ein Auto in der Stadt Luzern, das ohne Luft dasteht.
Bild: zvg

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat zwei «Lüfteler» verurteilt, die im Dezember 2024 in der Stadt Luzern an insgesamt 29 parkierten SUV Luft aus den Reifen liessen. Die Polizei erwischte die beiden Männer nach einer Meldung aus der Bevölkerung und einer anschliessenden Fahndung. Durch die Manipulationen wurden die Fahrzeuge teilweise unbenutzbar und ihre Betriebssicherheit war nicht mehr gewährleistet, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt.

Die betroffenen Fahrzeughalterinnen und -halter konnten ihre Autos vorübergehend nicht mehr nutzen. In der Folge sei es zu Terminabsagen und Verspätungen gekommen. In einem Fall musste wegen eines medizinischen Notfalls kurzfristig ein Taxi organisiert werden. Zudem entstanden für die Geschädigten Kosten für die Wiederinstandsetzung der Fahrzeuge sowie für alternative Verkehrsmittel. Der Sachschaden belaufe sich auf mehrere tausend Franken.

Bei den beiden Verurteilten handelt es sich um einen 27-jährigen Schweizer und einen 22-jährigen Deutschen. Ihnen wurde Sachbeschädigung, Nötigung sowie Beeinträchtigung der Betriebssicherheit eines Fahrzeugs zur Last gelegt. Sie erhalten bedingte Geldstrafen von jeweils 80 Tagessätzen zu 100 Franken beziehungsweise zu 30 Franken. Hinzu kommen Bussen und Verfahrenskosten von total mehreren tausend Franken.

Die beiden Männer hatten zunächst Einsprache gegen die Strafbefehle erhoben, diese später jedoch zurückgezogen. Die Urteile sind damit rechtskräftig. (rem)

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