Die Turnhallen in der Stadt Luzern sind ausgelastet und auch das Hallenbad auf der Luzerner Allmend platzt aus allen Nähten: Die Sportinfrastruktur in Luzern stösst an ihre Kapazitätsgrenzen. Der Luzerner Stadtrat will ein zweites Hallenbad prüfen. Die Forderung der Stadtluzerner SP, ein neues Hallenbad mit einer Dreifachturnhalle zu ergänzen, lehnt die Stadt jedoch ab. Dies schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf ein entsprechendes Postulat der Partei.
Zwar ist auch der Stadtrat der Meinung, dass es eine Erweiterung der Kapazitäten braucht – sowohl bei den Wasserflächen als auch bei den Sporthallen. Aber: Als mögliche Standorte für ein neues Hallenbad würden momentan lediglich Orte in der Agglomeration in Betracht gezogen. Gleichzeitig seien zusätzliche Sporthallenkapazitäten Teil der Schulraumplanung: Zusätzliche Sportflächen würden im Rahmen von neuen Schulstandorten geplant. «Für kombinierte Lösungen ist das Potenzial allerdings sehr beschränkt», schreibt der Stadtrat.
Die Erhöhung der jeweiligen Kapazitäten plant die Stadt deshalb getrennt, denn ein «konkreter Mehrnutzen» einer kombinierten Planung liesse sich nicht begründen. Der Stadtrat lehnt das Postulat daher ab. (gwa)




Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.