Der Regierungsrat soll prüfen, wie er die Schaffung und die Förderung von bezahlbarem Wohnraum für Studierende gezielt unterstützen kann. Das fordert GLP-Kantonsrätin Angelina Spörri (Eschenbach) in einem Postulat. Zudem soll er untersuchen, ob sich kantonseigene Liegenschaften oder ungenutzte Flächen für studentisches Wohnen eignen. Eine gemeinsame Strategie von Kanton, Gemeinden und Bildungsinstitutionen «ist notwendig, um die Attraktivität des Bildungsstandorts Luzern zu sichern und die Wohnsituation für Studierende zu verbessern», so Spörri.
Wie der Regierungsrat nun in seiner Antwort schreibt, liege das Angebot an preisgünstigem Wohnraum im Kanton Luzern nach den neuesten Erhebungen von Lustat Statistik Luzern seit sieben Jahren unter 15 Prozent. Generell sei es anspruchsvoll, studentisches Wohnen zu erschwinglichen Preisen zu realisieren – insbesondere in der Stadt Luzern sei dies deutlich spürbar. Die Regierung will die Situation der Studierenden genauer prüfen, wenn sie den Gegenentwurf zur kantonalen Gesetzesintiative für zahlbare Wohnungen ausarbeitet. Deshalb beantragt er dem Kantonsrat, das Postulat teilweise erheblich zu erklären. (fmü)


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