Überraschung am Güdismändig: Am Bahnhof Luzern warten acht Männer mit Kinderwagen auf Emil und seine Ehefrau Niccel – mitten in der Lozärner Fasnacht. Denn die Fasnachtsgruppe «Chrüüterclob» hatte sich in diesem Jahr Emils legendäre Kinderwagen-Nummer als Sujet ausgesucht.

Mit ausdrucksstarken Masken des «jungen» Emil und einer Reihe nostalgischer Kinderwagen zogen die Fasnächtler die Blicke auf sich. Aus den Wagen dröhnte lautstark die bekannte Kinderwagen-Nummer, in jedem lag zudem ein kleines «Oskarli» – eine augenzwinkernde Hommage an Emils Kultnummer aus den 1970er-Jahren. Als Höhepunkt und zum Staunen mancher Zuschauer am Strassenrand fädelte sich Emil Steinberger (93) für rund eine Viertelstunde in den Wey-Umzug ein.

«Das war ein sehr fröhlicher Güdismändig mit vielen schönen Überraschungen und herzigen Begegnungen. Merci vielmol!», sagt Emil Steinberger auf Facebook. (rem)



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