Bald wird es in der Stadt Luzern auch nachts wieder hell - und dies mitten im Januar. Am Donnerstag beginnt das Lilu Lichtfestival. Bis zum 25. Januar werden täglich von 18 bis 22 Uhr Lichtinstallationen von internationalen Kunstschaffenden gezeigt. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Infos zu Programm und Tickets.

Welches sind die Highlights?
Eindrücklich sind jeweils die grossen Lichtshows der Künstlergruppe Projektil. Dieses Jahr heisst ihr audiovisuelles Werk «Soul». Es wird in der Jesuitenkirche gezeigt und ist kostenpflichtig. Am Donnerstag gibt's zu «Soul» sogar Livemusik von der ESC-Teilnehmerin Zoë Më. Kostenlos zu sehen sind die Installationen rund um die grossen Wahrzeichen der Stadt. Diese sind erfahrungsgemäss ziemliche Hingucker. Zu erwähnen sind hier der Wasserturm, das Löwendenkmal und der Mühlenplatz, welche alle mit Lichtkunstwerken bespielt werden. Ein Hotspot mit vielen verschiedenen Werken ist dieses Jahr das Inseli. Speziell ist auch die Installation «Sunflowers» beim Hotel Schweizerhof.

Wann finden Shows und Konzerte statt?
Drei kostenpflichtige Lichtshows finden dieses Jahr in Luzern statt: «Soul» in der Jesuitenkirche, «Pixel Zoo Ocean» im Planetarium und «Baroque Illuminated» im KKL. «Soul» läuft täglich mehrfach in verschiedenen Preiskategorien. Die Lichtshow mit Musik ab Band kostet für Erwachsene 18 Franken, mit Live-Orgelmusik von Suzanne Z'Graggen 21 Franken. Die Livekonzerte von Bands sind eine einmalige Sache und kosten zwischen 44 und 64 Franken. Auftreten werden Zoë Më (15. Januar), Martin Kohlstedt (16. Januar), Natascha Polké (17. Januar), die neu gegründete Festivalband Lichtklang Collective (18.- 20. Januar), Niklas Paschburg (23. Januar) und das Duo Flora Cash (24. Januar).

«Pixel Zoo Ozean» ist laut Veranstaltern das «grösste digitale Aquarium Europas» und kostet für Erwachsene 18 Franken. Aufführungen finden täglich statt. Wesentlich exklusiver ist die Lichtshow «Baroque Illuminated» im KKL, die am Freitag um 17.30 und 19 Uhr im Rahmen des Klavierfestivals «Le Piano Symphonique» stattfindet. Hier handelt es sich um ein Cembalo-Konzert von Jean Rondeau, das begleitet wird von einer 270°-Lichtprojektion der Lichtkunstgruppe Ocubo. Die zweite Aufführung um 19 Uhr ist eingebettet in ein grösseres Konzert, bei dem unter anderem die Pianistin Martha Argerich auftreten wird.

Wo können Tickets gekauft werden?
Eine Übersicht für alle Onlinetickets findet sich auf der offiziellen Lilu-Webseite www.lichtfestivalluzern.ch. Auf dem Jesuitenplatz kann man Tickets an der Kasse kaufen. Besonders mit Blick auf die Livekonzerte ist es jedoch empfehlenswert, online zu buchen.
Tickets lösen muss man auch für die geführten Rundgänge durch das Lichtfestival. Ein Ticket für Erwachsene kostet hier 25 Franken, bis Samstag sind bereits alle Führungen ausgebucht.
Was ist neu am Lilu 2026?
Dieses Jahr hat das Lilu nicht nur eine eigene Band gegründet, sondern auch ein neues Format eingeführt: Lilulino. Hier geht es darum, den künstlerischen Nachwuchs zu fördern. Das Inseli soll eine Bühne bieten für junge Kunstschaffende und Newcomer, um ihre Projekte mit «Kreativität, Emotion und Mut zum Experiment» zu präsentieren.

Wie sieht das Rahmenprogramm aus?
Beim Format «Lilu Panels» können Interessierte hinter die Kulissen des Lichtfestivals blicken. Moderiert werden die Diskussionen von Andy Wolf. Wer eindrücklichere Bilder von den Installationen knipsen will, kann einen Fotokurs besuchen. Nachteulen dürften sich für die «Lilu Late Night» interessieren: jeweils ab 21 Live-Visuals von Kunstschaffenden und DJs in der Moderne Bar & Karussell. Weitere Infos zum Rahmenprogramm finden sich auf der Lilu-Webseite.
Wer Fragen hat, sucht am besten den Europaplatz vor dem KKL auf. Im dortigen «Lilu Village» kann man sich aufwärmen und informieren. Verpflegen kann man sich an Gastroständen oder in den Restaurants. Öffentliche Toiletten stehen genug zur Verfügung.

Liste aller Lichtinstallationen Lilu 2026
In der Stadt werden insgesamt 38 Lichtinstallationen im öffentlichen Raum zu sehen sein. Auskunft über die Standorte gibt die interaktive Festivalkarte auf der offiziellen Lilu-Webseite. Etwas mehr Übersicht bietet der Festivalflyer, der online auch als PDF verfügbar ist.






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