Obwalden

Lilian Gasser ist neue Co-Präsidentin der Mitte Obwalden

Zudem fasste die Mitte Obwalden auch die Parolen zu den eidgenössischen Abstimmungen.
Der Parteitag der Mitte Obwalden (von links): Dominik Imfeld, Matthias von Ah, Frank Kurer, Franz Eberli, Lilian Gasser, Fabio Amstad und Peter Krummenacher.
Bild: zvg (Sachseln, 20. 5. 2026)

Dominik Imfeld gab seinen Rücktritt aus dem Co-Präsidium bekannt. Gemeinsam mit Peter Krummenacher prägte er die Weiterentwicklung der Partei massgeblich und setzte wichtige Impulse, unter anderem mit dem Aufbau der Social-Media-Präsenz, der Etablierung partizipativer und digitaler Arbeitsformen sowie der Leitung des Wahlkampfteams, schreibt die Mitte Obwalden. Als Nachfolgerin wählten die Mitglieder Lilian Gasser zur neuen Co-Präsidentin.

Im Fokus des zweiten Teils des Parteitags standen die eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 14. Juni. Zum Zivildienstgesetz fasste die Partei die Ja-Parole.

Intensiv diskutiert wurde anschliessend die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz (Nachhaltigkeitsinitiative)». Fabio Amstad, Präsident der Jungen Mitte Obwalden, führte in die Vorlage ein und moderierte eine Podiumsdiskussion zu den möglichen Auswirkungen der Initiative auf Wirtschaft und Gesellschaft, vertreten durch die Podiumsteilnehmer Matthias von Ah (CEO Gasser Felstechnik), Franz Eberli (Spitalrat Kantonsspital Obwalden und Belegarzt Spital Triemli) und Frank Kurer (Präsident Hotel- und Gastro-Verein Engelberg).

Fazit der Podiumsdiskussion war, dass nachhaltige Lösungen nur im Zusammenspiel von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gefunden werden können und kaum mit starrer Bevölkerungsbegrenzung sowie der Kündigung der bilateralen Verträge. Die Partei fasste dazu die Nein-Parole. (zvg)

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