Obwalden

Mitte Co-Präsident nach Wahlniederlage: «Es war eine Frage der Zeit, bis die SVP ihr Wählerpotenzial ausschöpft»

Die Mitte wurde von der SVP als grösste Partei im Kanton Obwalden abgelöst. Das ist historisch – und bringt die Mitte-Parteispitze ins Grübeln.
Mussten mehr Gratulationen aussprechen als entgegennehmen: die Co-Präsidenten der Mitte Obwalden, Dominik Imfeld (links) und Peter Krummenacher (Mitte), mit dem neuen FDP-Regierungsrat Marius Küchler.
Foto: Urs Flüeler/Keystone (Sarnen, 8. 3. 2026)

Nach den Gesamterneuerungswahlen vom 8. März muss festgestellt werden: Obwalden ist ein SVP-Kanton. Die Volkspartei macht einen grossen Sprung vorwärts, gewinnt fünf Prozent Wähleranteil sowie fünf Sitze im Kantonsrat dazu. Der Wähleranteil von neu 30,7 Prozent macht die SVP zur grössten Partei im Kanton. Sie überholt damit die Mitte, die noch von 23,6 Prozent der Stimmbevölkerung gewählt wurde – und das ist historisch.

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