Der Krienser Stadtrat hat neue Feuerwehr-Tarife festgesetzt. Die entsprechende Verordnung tritt rückwirkend per 1. Januar 2026 in Kraft, wie die Stadt mitteilt. Diverse Tarife werden leicht erhöht, vielfach um 20 Franken. Dabei geht es etwa um die Verrechnung von Fahrzeug-, Geräte- und Personaleinsätzen.
Eine stärkere Erhöhung gibt es bei Fehlalarmen «infolge Bedienungsfehlern, Unvorsichtigkeit, Mutwilligkeit, mangelnder Instruktion usw. sowie von Anlagedefekten», wie es in der Verordnung heisst. Der erste Alarm kostet neu 700 Franken, der zweite 1000 und jeder weitere 1400 Franken. Bisher lagen die Tarife bei 400, 600 und 1000 Franken.
Die neuen Tarife entsprechen den Empfehlungen des Feuerwehrinspektorats der Gebäudeversicherung Luzern. «Die Anpassungen bilden die aktuellen betrieblichen und technischen Rahmenbedingungen ab und verbessern den Kostendeckungsgrad, insbesondere bei wiederholt ausgelösten Fehlalarmen aufgrund unzureichend gewarteter oder falsch konfigurierter Brandmeldeanlagen», wie die Stadt Kriens ausführt.
Die Stadt erwartet wegen der Anpassungen keine grösseren Mehreinnahmen. «Die Änderungen stellen vielmehr eine verursachergerechte und kantonal abgestimmte Tarifstruktur sicher.» (std)


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