Bei hohen Temperaturen im Schulzimmer wird der Unterricht zur Qual und die Aufnahmefähigkeit sinkt. Das beschäftigt neben der kantonalen nun auch die Krienser Politik. Zwei Vorstösse sind dazu eingegangen. Die Krienser SP regt mit einem Postulat einen «Stufenplan» an, der aufzeigt, ab welcher Raumtemperatur welche Massnahmen ergriffen werden können – etwa die Verlagerung von Aktivitäten oder Einschränkungen des Unterrichtsbetriebs.
Mehrere Schulen, auch jene in Kriens, haben bei der letzten Hitzewelle den Unterricht bereits reduziert. Ein Stufenplan würde aber für Transparenz sorgen, Schulleitungen entlasten und die Planungssicherheit erhöhen. Weiter will die SP, dass die Stadt bauliche und betriebliche Massnahmen für angenehmere Raumtemperaturen prüft. Das passt zu einer Interpellation der Grünen, mit der sie unter anderem wissen wollen, wie Schulhäuser auf Hitzeperioden vorbereitet sind und wo der grösste Handlungsbedarf besteht.
Die Krienser Forderungen gehen in eine ähnliche Richtung wie jene auf kantonaler Ebene. Dort regt die SP mittels Postulat an, dass Gemeinden auf eigene Initiative «hitzefrei» einführen können. Die Grünen fordern mit einem weiteren Postulat «verpflichtende Mindeststandards und Grenzwerte» bei Hitze. (std)



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