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Petition soll Haltestellen in Krienser Quartieren retten

Ein neues Komitee bekämpft die Aufhebung von Bushaltestellen der Linie 15.
Unter anderem die Bushaltestelle Bachstrasse im Spitzmatt-Quartier soll künftig nicht mehr bedient werden.
Bild: Stefan Dähler

Mit dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember plant der Verkehrsverbund Luzern zahlreiche Änderungen: Unter anderem sieht der Entwurf zur Anfang Jahr durchgeführten Vorvernehmlassung neue Trolleybuslinien vor. In Kriens ist aber auch der Abbau von Haltestellen geplant. Dies vor allem, weil bei der Linie 15 die «Klösterli»-Schlaufe via Südstrasse, Josef-Schryberstrasse, Klösterli, Bachstrasse, Kirchbühl eingestellt werden soll.

Das neue Komitee «Attraktiver ÖV Kriens» will das verhindern. Es lanciert eine Petition, die den Stadtrat unter anderem dazu auffordert, sich für den Erhalt der Haltestellen im Quartier Spitzmatt einzusetzen. Zudem sollen die Anschlüsse bei der Busschleife in Richtung Sonnenberg, Eigenthal und Littau-Malters gewährleistet bleiben. Durch die geplante Aufhebung der Haltestellen «verlängern sich die Distanzen zur nächsten Bushaltestelle massiv», schreibt das Komitee in der Petition. Dessen Präsident ist der ehemalige GLP-Einwohnerrat Bruno Amrhein.

Der Verkehrsverbund begründet die Aufhebung damit, dass die betroffenen Haltestellen nur wenig genutzt würden. Im Gegenzug wird anderswo in Kriens der Anschluss verbessert, etwa am Sonnenberg, bei der Talstation der Pilatus-Bahnen oder bei der Sidhalde. (std)

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