Kriens

Bei der Talstation der Pilatus-Bahnen entsteht eine Busschleife

Ausserdem planen die Stadt Kriens und die Bahnen eine Begegnungszone mit Tempo 20. Das Ganze ist aber nur eine Übergangslösung, bis die Talstation neu gebaut und allenfalls verlegt wird.
Die Talstation der Pilatus-Bahnen. Die Busschleife ist auf der Fläche links (nur noch knapp im Bild) geplant.
Bild: Boris Bürgisser (Kriens, 22. 9. 2025)

Die Stadt Kriens und die Pilatus-Bahnen planen die Umgestaltung der Vorzone der Talstation. Wie die Stadt mitteilt, entstehen eine Buswendeschleife und eine Begegnungszone mit Tempo 20. Die Arbeiten sollen rechtzeitig für den Fahrplanwechsel im Dezember abgeschlossen werden.

Dies, weil die Talstation der Pilatus-Bahnen mit dem Fahrplan 2027 neue Busverbindungen (Linie 31 via Mattenhof nach Horw) erhält und als Endstation fungieren soll. Die Busschleife ist auf dem Aussenparkplatz gegenüber der Talstation geplant. Das dortige Kassenhäuschen wird leicht verschoben, wie im derzeit aufliegenden Baugesuch ausgeführt wird. Die Begegnungszone ist auf einem Abschnitt des Schlosswegs und im Vorbereich des Kassenhäuschens geplant. Dort erhält der Fussverkehr Vortritt.

Das Parking 2, auf dem die Busschleife geplant ist, haben die Pilatus-Bahnen bereits 2025 aufgehoben, wie Tobias Thut, Leiter Marketing & Verkauf, auf Anfrage ausführt. Dies, um Platz für das Kassenhäuschen zu schaffen, das sich zuvor beim Wartebereich der Station befand. Der Verlust der Parkplätze sei nicht problematisch gewesen. Durch die Busschleife fallen noch drei Carparkplätze weg, es gebe aber Alternativen beim Parking 3 am Ende des Schlosswegs.

Neue Talstation: Standortabklärungen laufen

Die Bauarbeiten dürften gemäss städtischem Baugesuch 0,27 Millionen Franken kosten. Dabei handelt es sich um eine Übergangslösung. Langfristig soll die Talstation durch einen Neubau ersetzt werden, auch ein Standortwechsel ist eine Option. Eine Verlegung ins Gebiet Schlund/Pilatusmarkt ist schon vor Jahren ins Spiel gebracht worden. Bei dieser Frage geht es auch um eine gute Erschliessung der Talstation.

Mögliche Standorte nennt Thut derzeit nicht. Es würden verschiedene Varianten geprüft, voraussichtlich im Frühjahr 2027 sollte der Entscheid fallen. Anschliessend folgt die Erarbeitung des Vorprojekts mit der Umweltverträglichkeits-Voruntersuchung. Hintergrund der Abklärungen ist, dass die Konzession für die Gondelbahn Kriens–Fräkmüntegg 2038 ausläuft.

Tempo 30 beim Schulhaus Feldmühle

Ebenfalls bis zum Fahrplanwechsel will die Stadt die Bushaltestellen Sidhalde und Eichenspes hindernisfrei umbauen, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Bei der Haltestelle Eichenspes sind zusätzlich eine zweite Haltekante in Richtung Zentrum und Tempo 30 im unteren Bereich der Zumhofstrasse geplant. Letzteres zur Lärmminderung sowie zur Erhöhung der Sicherheit im Bereich des Schulhauses Feldmühle. Bei der Sidhalde plant die Stadt aus Sicherheitsgründen eine Ampel, weil der Bus dort eine Dreipunktwendung vollziehen muss.

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