Engelberg

Kosten für Sporthalle werden künftig verursachergerecht verteilt

Der Gemeinderat hat Eignerstrategie und Leistungsvereinbarung genehmigt.
In der Dreifachsporthalle fand auch die diesjährige Generalversammlung der Titlisbahnen statt.
Bild: Pius Amrein (Engelberg, 25. 2. 2026)

Die Gemeinde Engelberg ist mit einem Drittel an der Sporthalle Engelberg AG beteiligt. Der Gemeinderat hat deshalb eine Eignerstrategie sowie eine Leistungsvereinbarung genehmigt. Mit der Eignerstrategie definiert die Einwohnergemeinde ihre langfristigen Ziele und Erwartungen an die Sporthalle Engelberg AG. Im Zentrum stehen ein qualitativ hochwertiges Hallensportangebot für Schulen und Vereine, die langfristige Sicherstellung des Betriebs sowie die Stärkung des Bildungs- und Sportstandorts Engelberg, schreibt die Gemeinde. Zudem werden die Erwartungen an die strategische Führung und die Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat festgelegt.

Die Leistungsvereinbarung regelt die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Engelberg, der Schweizerischen Sportmittelschule Engelberg AG, der Stiftsschule Engelberg und der Sporthalle Engelberg AG. Darin werden die Leistungen der einzelnen Partner sowie die Finanzierung der Betriebskosten verbindlich festgelegt. Die Kosten werden künftig verursachergerecht nach der tatsächlichen Nutzung der Sporthalle auf die Partner verteilt. Gleichzeitig werde sichergestellt, dass die Engelberger Vereine weiterhin von vergünstigten Konditionen profitieren könnten. Mit den beiden Grundlagen werden die Rollen, Zuständigkeiten und finanziellen Rahmenbedingungen der Sporthalle Engelberg AG langfristig geklärt und die Voraussetzungen für einen nachhaltigen Betrieb geschaffen, heisst es weiter. (zvg)

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