Das Tragwerk der neuen Dreifachsporthalle in Engelberg wurde aus Holz gebaut. Dafür erhielt das Bauwerk jetzt die Auszeichnung «Label Schweizer Holz». Insgesamt wurden 347.4 Kubikmeter Holz verwendet. Dabei handelt es sich ausschliesslich um Schweizer Holz, das auch hier verarbeitet worden ist. Für Laien kaum vorstellbar, dass diese Holzmenge in der Schweiz in 16.9 Minuten wieder nachwächst. 255 Tonnen des Treibhausgases CO2 werden so in der neuen Dreifachsporthalle in Engelberg gebunden und somit langfristig der Atmosphäre entzogen.
Dies zur Freude der Bauherrschaft mit dem Benediktinerkloster, der Einwohnergemeinde und der Schweizerische Sportmittelschule. «Als zweitgrösster Waldbesitzer in unserem Tal war es dem Kloster von allem Anfang an ein Anliegen, dass immer wo es möglich war, dass der Naturbaustoff Holz zum Einsatz kam», sagte Daniel Amstutz, Geschäftsführer des Benediktinerklosters, bei der Labelübergabe durch Thomas Schleiss als Vertreter von Lignum Zentralschweiz. «Im Gegensatz zu anderen Baumaterialien hat der Naturbaustoff Holz einen schlagenden Vorteil: Er wächst rasch nach und erfüllt erst noch wichtige ökologische Funktionen», sagte der Geschäftsführer der Einwohnergemeinde, Bendicht Oggier. (bc)

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