notifications
Stadt Luzern

Mehrere Holzpfähle der Kapellbrücke müssen ersetzt werden

Eine Untersuchung zeigt, dass mehrere Pfeiler der Kapellbrücke schadhaft sind. Daher müssen sie erneuert werden.
Ein Teil der Kapellbrücke ruht auf Pfählen aus Eichenholz.
Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 10. 12. 2025)

Auf ihnen ruht die Luzerner Kapellbrücke: Die Holzpfähle, die senkrecht im Reussboden verankert sind. Alle paar Jahre werden diese Pfähle auf ihren Zustand untersucht. Die jüngste Untersuchung zeigte: Von den insgesamt 57 Pfählen sind 7 in einem kritischen Zustand. Sie haben beispielsweise grössere Risse oder sind sogar angefault. Daher müssen sie ersetzt werden. Auch mehrere Querstreben zwischen den Pfählen haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht, wie einem aktuellen Baugesuch der Stadt Luzern zu entnehmen ist.

Der obere Teil der Pfähle wird ersetzt

Ersetzt werden die Pfähle nur in denjenigen Bereichen, die über oder knapp unter der Wasseroberfläche liegen. Grund: Holz, das sich permanent unter Wasser befindet, konserviert sich sehr lange. Daher müssen die Fundamente aus Eichenholz, die im Reussboden stehen, nur alle paar Jahrzehnte erneuert werden. Der Bereich, der direkt dem schwankenden Pegelstand ausgesetzt ist, unterliegt dem stärksten Verschleiss. Daher werden die morschen Pfähle unterhalb der Wasseroberfläche abgesägt. Die neuen Pfähle werden anschliessend auf die alten Fundamente geschraubt.

Auch wenn der Zustand der Pfähle als «kritisch» gilt, so ist der Handlungsbedarf nicht akut. Die Kapellbrücke sei weiterhin sicher und uneingeschränkt begehbar, heisst es bei der Stadt auf Anfrage. Die schadhaften Pfähle werden daher vermutlich erst 2027, im Rahmen des regulären Erneuerungszyklus, ersetzt. Die letzten Sanierungen von Brückenpfeilern fanden 2017 und 2022 statt. (rk)

Mehr zum Thema:

Kommentare (0)