Zug-Ticker

Stadtzuger ALG-CSP fordert Aktionsplan für Velosicherheit ++ Ägerer Secondhand-Shop wird 15

Was passiert gerade in Zug? Im Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und den umliegenden Gemeinden.

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14:35 Uhr

Freitag, 4. September 2026

ALG-CSP-Fraktion Zug fordert Aktionsplan für Velosicherheit

Die ALG-CSP-Fraktion fordert vom Zuger Stadtrat Massnahmen gegen schwere und tödliche Velounfälle. In einer Interpellation verweist sie auf eine Analyse des Astra von Unfalldaten, wonach sich in Zug in den vergangenen Jahren pro Kopf schweizweit am meisten schwere und tödliche Velounfälle ereignet hätten.

Die Fraktion will unter anderem wissen, welche Schlüsse der Stadtrat daraus ziehe und wie weit frühere Vorstösse für sichere Veloverbindungen umgesetzt seien. Zudem fragt sie, ob der Stadtrat einen Aktionsplan zur Velosicherheit unter Einbezug von Fachverbänden entwickeln wolle. Thematisiert werden auch Tempo 30 auf stark befahrenen Strassen sowie die Veloführung an der Verzweigung Aabach-/Nordstrasse. (stg)

14:00 Uhr

Freitag, 4. September 2026

15 Jahre Secondhand-Shop in Unterägeri

Der Secondhand-Shop Rock+Co. in Unterägeri feiert am Donnerstag, 10. September, sein 15-jähriges Jubiläum. Wie Geschäftsinhaberin Andrea Schüpfer Iten mitteilt, soll mit Kaffee, Apéro und Musik angestossen werden.

Im «Rock+Co.» an der Zugerstrasse 4 in Unterägeri gibt es nicht nur Secondhand-Kleider. Auch gebrauchte Bücher suchen dort ein neues Zuhause. (stg)

11:11 Uhr

Freitag, 4. September 2026

Spiess-Hegglin: Ringier zieht Urteil bis ans Bundesgericht

Ringier zieht das Urteil des Zuger Obergerichts zur Gewinnherausgabe an die frühere Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin ans Bundesgericht weiter. Wie «persoenlich.com» berichtet, habe der Verlag Beschwerde eingereicht.

Das Obergericht hatte Ringier verpflichtet, für vier persönlichkeitsverletzende «Blick»-Artikel 139’228 Franken plus Zins herauszugeben. Die Vorinstanz hatte noch 309’531 Franken zugesprochen. Spiess-Hegglin verzichte ihrerseits auf einen Weiterzug.

Das Bundesgericht prüft nun, ob das Zuger Obergericht das Recht korrekt angewendet hat. (stg)

09:20 Uhr

Freitag, 4. September 2026

Stadtrat hält an Entscheid, das Hirschgehege aufzuheben, fest

Der Zuger Stadtrat hatte Ende 2025 entschieden, das traditionelle Hirschgehege am Alpenquai per Ende 2027 aufzuheben. Die Lage sei für die Tiere nicht ideal: Lärm, Innenstadtlage und fehlender Platz belasten die Hirsche. Die bestehende Leistungsvereinbarung mit dem Ornithologischen Verein der Stadt Zug (OVZ) laufe dementsprechend am 31. Dezember 2027 aus und werde nicht mehr verlängert.

Das sorgte für Gegenwind von vonseiten des OVZ: Der Verein und 1'718 Mitunterzeichnende forderten mit einer Petition, die im April eingereicht wurde, dass mit der Schliessung zugewartet wird. Es solle abgewartet werden, bis der «Masterplan nördliches Seeufer» der Stadt ausgearbeitet ist. Dieser soll ein geeignetes Angebot für Familien beinhalten, um das Interesse an der Tierwelt zu fördern. Falls ein Teil des heutigen Hirschgeheges für einen besseren Seezugang genutzt werden sollte, schlug der OVZ als Alternative vor, eine begehbare Freiluftvoliere zu eröffnen.

Doch der Stadtrat hält an seiner Entscheidung, das Hirschgehege per Ende 2027 aufzuheben, fest, wie er in einem Bericht schreibt. Die Stadt kann aktuell keinen geeigneten Standort zur Verfügung stellen, welcher Ruhe, Platz und genügend Rückzug für die Tiere bietet. Um diese Rahmenbedingungen zu erfüllen, müsste das Gehege laut Stadtrat, an den Stadtrand oder auf den Zugerberg verlegt werden. Dies bringe jedoch andere Herausforderungen, wie eine ungünstige Lage für Besuchende und höhere Kosten für die Tierpflege.

Die SVP Fraktion, welche in einem Postulat die Umsiedlung der Tiere ursprünglich vorgeschlagen hatte, fände eine Verlegung zum Zurlaubenhof sinnvoll. Da dieses Vorhaben aber nicht mit dem Denkmalschutz und den Anforderungen der OVZ übereinstimmt, sei dies ebenfalls keine Option. Allenfalls ergebe sich die Möglichkeit, dass die Hirsche in einem Tierpark wie dem Tierpark Goldau ihr neues Zuhause finden. Die Bedingungen werden laut der Stadt aktuell geprüft und so hoffe man für die Hirsche, dass sich ein geeigneter Ort für sie findet.

Dieser Ticker-Eintrag wurde im Rahmen eines Klassenbesuchs der Zuger Zeitung an der Kantonsschule Rotkreuz von Lian Wallimann, Alexandre Jugnet und Marlon Glutz aus der Klasse SF WPR 29abc verfasst.

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