Kanton Luzern

Erneuerbares Heizen: Zwei Klimainitiativen sind zustande gekommen

Ein Netzwerk kantonaler Klimaschützerinnen und -schützer hat je 4000 Unterschriften gesammelt. Damit wird im Kanton Luzern darüber abgestimmt, wie in Zukunft geheizt werden soll.

Luzern wird über zwei Kima-Initiativen zum Thema erneuerbares Heizen abstimmen. Das Initiativkomitee rund um den Hochdorfer Grünen-Kantonsrat Roman Bolliger meldet am Mittwochabend, dass die erforderlichen je 4000 Unterschriften zustande gekommen seien. Die Initiativen wurden eingereicht. Eine der beiden Initiativen verlangt, dass im Kanton ab 2037 grundsätzlich erneuerbar geheizt wird, die andere, dass im Falle eines Heizungsersatzes nur erneuerbare Energieträger eingesetzt werden.

Das Komitee rund um Roman Bolliger (rechts) hat zwei Klima-Initiativen eingereicht.
Bild: zvg

Gemäss den Initiantinnen und Initianten steht hinter den Volksbegehren ein «parteiunabhängiges Netzwerk von Klimaschützern/innen im Kanton Luzern». Die Grünen unterstützten das Komitee bei der Unterschriftensammlung nicht. Sie verwiesen gegenüber dieser Zeitung auf die bereits aufgegleisten Schritte beim erneuerbaren Heizen. Das war wohl einer der Gründe, weswegen die Unterschriftensammlung offenbar etwas harzig verlief.

In der Mitteilung vom Mittwoch argumentieren die Initianten, dass Heizungen eine Hauptquelle der kantonalen Treibhausgasemissionen seien und es vergleichsweise einfach sei, sie emissionsfrei zu machen. «Viele Menschen möchten, dass endlich klar auf erneuerbare Energien gesetzt wird. Die Initiativen bieten eine ideale Gelegenheit für eine umfassende Diskussion dazu», so Roman Bolliger. (sig)

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