Es gibt sie in Luzern, Kriens, Emmen oder auch Ebikon: Online-Formulare, mit denen die Bevölkerung Schäden an der Infrastruktur oder Mängel an die jeweilige Gemeinde melden kann. Die Junge Mitte Kriens will nun die verschiedenen Meldetools in den Gemeinden harmonisieren. Per Postulat fordert sie vom Krienser Stadtrat, dass dieser gemeinsam mit der Stadt Luzern sowie Agglomerationsgemeinden einen «gemeindeübergreifenden Schaden- und Anliegenmelder» prüft.
Grund: Die Bevölkerung bewege sich im Alltag regelmässig über Gemeindegrenzen hinweg. Wer einen Schaden melden wolle, müsse erst «feststellen, in welcher Gemeinde sich der betreffende Ort befindet, und anschliessend den entsprechenden Meldekanal suchen», heisst es im Postulat.
Mit einer gemeinsamen Lösung würde dies für die Bevölkerung vereinfacht: Sie könnte Meldungen erfassen und anhand des Standorts würden diese an die zuständigen Gemeinden weitergeleitet. Dazu werde keine komplett neue Plattform benötigt: Denkbar ist laut den Postulanten ein gemeinsamer Zugang zur Erfassung von Meldungen, die danach «über technische Schnittstellen an die bestehenden Systeme der zuständigen Gemeinden» weitergeleitet würden. (gwa)



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