Emmen führt einen Schadenmelder ein: Wer gemeindeeigene Schul-, Sport- und Freizeitanlagen nutzt, kann damit Schäden an der Infrastruktur direkt an die Gemeinde melden, wie die Gemeinde auf ihrer Website schreibt. Der Melder funktioniert so: Vor Ort bei den Anlagen sind Schilder angebracht mit einem QR-Code. Wer diesen Code mit dem Smartphone scannt, wird zu einem digitalen Formular weitergeleitet, mit dem man den Schaden beschreiben sowie entsprechende Bilder hochladen kann. Durch den Online-Melder würde die Schadenserfassung vereinfacht, gleichzeitig steige die Bearbeitungsgeschwindigkeit bei der Gemeinde und die zuständigen Stellen erhielten eine bessere Übersicht.
Der Melder soll auch den Dialog mit Schulen, Vereinen und Privatpersonen stärken und eine rasche Information über die Behebung von Schäden seitens der Gemeinde ermöglichen. Über ähnliche Melde-Tools verfügen auch die Städte Luzern und Kriens.
Den Schadenmelder hatte die Gemeinde Emmen in der zweiten Jahreshälfte 2025 bei der Schulanlage Gersag getestet. In dieser Zeit sind über den Schadenmelder 66 Hinweise eingegangen: «Von tropfenden Wasserhähnen, defekten Storen oder Fenstern bis hin zu Meldungen über Wespennester oder Verschmutzungen», schreibt die Gemeinde. (gwa)

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