Am 27. September 2026 stimmt die Luzerner Stimmbevölkerung über die Mitte-Initiative «Gegen Fangewalt» respektive den entsprechenden Gegenvorschlag ab. Der Innerschweizerische Fussballverband (IFV) empfiehlt seinen Mitgliedern, die Initiative abzulehnen und den Gegenvorschlag anzunehmen, wie es in einer Mitteilung des Verbands heisst.
Die Initiative biete keine tragfähigen Lösungen. «Ihre Massnahmen sind kontraproduktiv und rechtsstaatlich nicht umsetzbar.» Die Initiative könne es für Lokalklubs nahezu unmöglich machen, Test- oder Cupspiele gegen Teams der Super League oder Challenge League auszutragen: «Sie fordert eine verpflichtende ID-Kontrolle aller Zuschauer, was einen enormen Aufwand verursacht, insbesondere für Test- und Cupspiele.»
Demgegenüber ermögliche der Gegenvorschlag Ausnahmen bei den Bewilligungsauflagen, sofern die Beurteilung der Sicherheitsrisiken dies erlaube. Dieser Ansatz knüpfe stärker an den bewährten «Luzerner Weg» an und vermeide kostspielige Zwangsauflagen, die Amateurklubs in finanzielle Schwierigkeiten bringen könnten.
Die Vereine sollen «gemeinsam für eine Lösung eintreten, die den lokalen Klubgeist stärkt und praktikable Sicherheitsmassnahmen integriert», so der IFV weiter. (dvm)





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