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Zug

Stadt Zug organisiert «Runden Tisch» zum Thema Inklusion

Die Stadt möchte prüfen, wie barrierefrei Zug tatsächlich ist und wo Inklusion im Alltag an ihre Grenzen stösst. Gemeinsam mit der Bevölkerung und Betroffenen sollen beim «Runden Tisch» konkrete Erfahrungen sichtbar gemacht werden.

Wie inklusiv ist die Stadt Zug wirklich? Dieser Frage geht die Stadt gemäss einer Mitteilung im Rahmen eines umfassenden Inklusions-Checks nach. Ausgelöst wurde dieser Prozess durch einen Vorstoss im Grossen Gemeinderat. In Zusammenarbeit mit der Firma Sensability wird nun systematisch überprüft, wo die Stadt bei der Umsetzung von Inklusion und Barrierefreiheit steht – orientiert an den Vorgaben der UNO-Behindertenrechtskonvention.

Ein zentrales Element dieses Inklusions-Checks ist gemäss der Stadt der Runde Tisch, der am Donnerstag, 26. Februar, 18 bis 21 Uhr im Zentrum Neustadt (Stiftung Alterszentren Zug) stattfindet. Ziel ist es, die Barrierefreiheit und Inklusion in verschiedenen Lebensbereichen umfassend zu analysieren. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Infrastruktur, Dienstleistungen, Information und Kommunikation, der öffentliche Verkehr, die Verwaltung sowie Angebote in Freizeit, Sport und Kultur.

Der Runde Tisch biete Raum für einen direkten und offenen Austausch zwischen Bevölkerung, Betroffenen und Mitarbeitenden der Stadt. Insbesondere Menschen mit Beeinträchtigungen sind eingeladen, ihre persönlichen Erfahrungen einzubringen. Sie wissen aus dem Alltag, wo Hindernisse bestehen und wo konkreter Handlungsbedarf besteht. Auch Angehörige, ältere Menschen mit altersbedingten Einschränkungen sowie engagierte Personen aus der Bevölkerung seien ausdrücklich willkommen.

Der Gedanke hinter dem Inklusions-Check ist klar: In der Stadt Zug sollen möglichst keine Hindernisse bestehen, die Menschen von der Teilhabe am sozialen Leben ausschliessen. Unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen sollen alle die gleichen Chancen haben, sich zu bewegen, zu informieren und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Der Einbezug unterschiedlicher Gruppen sei der Stadt dabei ein grosses Anliegen.

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