Die Findungskommission der Grünliberalen Partei Kanton Zug empfiehlt die Zuger Kantonsrätin, Fintech-Expertin und Winzerin Joëlle Gautier für die Regierungsratswahlen im Oktober. Das teilt die Partei am Freitagmorgen mit. Die 40-jährige Ökonomin aus Zug bringe Erfahrung aus der Finanzbranche, Politik und als Unternehmerin mit.
Gautier ist seit 2022 Mitglied des Zuger Kantonsrats mit den Schwerpunkten Digitalisierung, Unternehmertum und Wirtschaftspolitik. Als Mitglied der Konkordats- und Justizprüfungskommission habe sie zudem Erfahrung in der parlamentarischen Arbeit und Aufsicht gesammelt. «Ich kandidiere für den Regierungsrat, um Zug eine Stimme zu geben, die digitale Kompetenz mit wirtschaftlichem Weitblick verbindet. Damit Zug auch in Zukunft ein lebenswerter und innovativer Kanton bleibt», wird Joëlle Gautier in der Medienmitteilung zitiert.
Neben ihrer hauptberuflichen und politischen Tätigkeit führt Joëlle Gautier gemeinsam mit ihrem Mann ein Weingut und produziert kleine Mengen charaktervoller, terroirgeprägter Weine. In der Mitteilung heisst es weiter: «Die Verbindung von technologischem Fortschritt und nachhaltigem Handwerk prägt auch ihren politischen Stil: langfristig, sorgfältig und verantwortungsvoll. Diese Perspektive möchte sie in die Regierung einbringen».
Neben allen sieben Bisherigen kandidieren auch der Baarer ALG-Kantonsrat Andreas Lustenberger und für die SP Jessica Gauch, Juristin aus Zug, für den Regierungsrat. Die Gesamterneuerungswahlen im Kanton Zug finden am 4. Oktober statt. (cro)



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