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Region Luzern

Ebikon und Luzern beantragen einen Nachtragskredit für Fusionsabklärung

Eine Studie soll Klarheit über die Vor- und Nachteile einer Fusion bringen. Insgesamt kostet diese 0,31 Millionen Franken.
Sollen Luzern und Ebikon fusionieren? Um diese Frage beantworten zu können, soll nun ein Planungsbericht entstehen.
Bild: Boris Bürgisser (Adligenswil, 22. 9. 2025)

Die Gemeinde Ebikon und die Stadt Luzern wollen eine Fusion prüfen. Bevor die politische Debatte beginnt, soll ein Planungsbericht die Vor- und Nachteile einer Fusion sowie eine Vorgehensweise und einen Zeitplan aufzeigen. Ebikon und Luzern geben nun gemeinsam einen solchen Bericht in Auftrag. Hierfür sind in beiden Gemeinden Nachtragskredite nötig, wie aus einem Bericht und Antrag des Luzerner Stadtrats hervorgeht.

Der Kanton Luzern beteiligt sich mit maximal 75'000 Franken an den Fusionsabklärungen. Die verbliebenen Kosten von 234'000 Franken übernehmen die beiden betroffenen Gemeinden. Der Kostenteiler richtet sich nach der Bevölkerungszahl, sodass die Gemeinde Ebikon 14,5 Prozent der Kosten übernimmt und die Stadt Luzern 85,5 Prozent. Unter dem Strich beteiligt sich die Stadt Luzern mit 200'000 Franken und Ebikon mit 34'000 Franken.

Die Mitglieder der Projektsteuerungsgruppe (von links nach rechts): für Ebikon Gemeindeschreiber Roland Baggenstos, Gemeinderat André Renggli, Gemeindepräsident Daniel Gasser; für Luzern Stadtpräsident Beat Züsli, Stadträtin Franziska Bitzi und Stadtschreiberin Michèle Bucher sowie vonseiten Kanton Jonathan Winkler, Fachspezialist für Gemeindefusionen.
Bild: zvg

Der Grosse Stadtrat Luzern und der Einwohnerrat Ebikon werden bald über die Nachtragskredite befinden. Das dürfte reine Formsache sein, da der grundsätzliche Entscheid zur Fusionsabklärung bereits positiv ausgefallen ist. Zudem nimmt der anstehende Beschluss über die Kredite den Fusionsentscheid nicht vorweg. Die Studie wird voraussichtlich Ende 2026 vorliegen.

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