Kino Zug

Fliz Film: «Drum sing i grad drum»

Walter Liethas Lieder prägten die 1970er-Jahre. Eine Filmdoku widmet sich dem Musiker und seinem Vermächtnis.

Der Bündner Sänger, Dichter und Komponist Walter Lietha (*1950) prägte in den 1970er-Jahren mit seinen Mundartliedern eine ganze Generation. Er galt als scharfsinniger Zeitkritiker und zählte zu den bedeutenden Stimmen der Schweizer Musikszene, bevor er Anfang der 1980er-Jahre weitgehend von der Bildfläche verschwand und seine Lieder kaum mehr im Radio zu hören waren.

Der Film «Drum sing i grad drum» des Schweizer Filmemachers Stefan Haupt geht der Frage nach, was aus Lietha, seinen Idealen und seiner Musik geworden ist. Im Zentrum der Dokumentation steht das Hommage-Konzert des Musikfestivals «Alpentöne» von August 2025, an dem Künstlerinnen und Künstler wie Corin Curschellas, Stephan Eicher, Sophie Hunger, Michael von der Heide, Max Lässer sowie die «Narrenschiff-Band» Liethas Werk würdigen und gemeinsam mit ihm auf der Bühne stehen. Rund um dieses Konzert entfaltet der Film Liethas Erinnerungen, Gedanken und Lebenswelt und wird zu einer Reflexion über die Kraft von Poesie und Protest, die Suche nach einer gemeinsamen Zukunft und die bleibende Wirkung der Musik.

Der Fliz Filmklub Zug zeigt «Walter Lietha – Drum sing i grad drum» am Montag, 14. September, um 20 Uhr im Kino Gotthard Zug. Stefan Haupt und Walter Lietha sind für das anschliessende Saalgespräch zugegen. (fae)

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