Soll die Feuerwehr Stadt Luzern mit der Zivilschutzorganisation (ZSO) Pilatus fusionieren? Diese Frage stand vor einigen Jahren im Raum – und wurde 2022 negativ beantwortet. Der Zivilschutz sah mehr Nachteile als Vorteile einer Fusion. Der Luzerner Stadtrat betonte damals, man wolle trotz Fusions-Nein die Zusammenarbeit der beiden Organisationen stärken. Was ist daraus geworden? Das wollten die Grünen in einer Interpellation wissen.
Der Stadtrat schreibt in seiner Antwort, dass Feuerwehr und Zivilschutz seit 2022 tatsächlich enger zusammenarbeiten – etwa beim Betrieb von Notfalltreffpunkten, bei der Einsatzplanung für Brände von denkmalgeschützten Objekten sowie bei der Verpflegung der Einsatzkräfte. Auch gemeinsame Übungen gehören regelmässig dazu.
Eine noch stärkere Zusammenarbeit findet der Stadtrat aber nicht nötig, vor allem nicht auf struktureller Ebene. Denn die Organisationen sind sehr unterschiedlich aufgebaut, daran soll sich auch nichts ändern: Während die Feuerwehr in der Verantwortung der Stadt liegt, arbeitet der Zivilschutz Pilatus im Auftrag der drei Gemeinden Luzern, Kriens und Horw.
Die räumliche Nähe – Feuerwehr und Zivilschutz haben ihren Stützpunkt am selben Ort – hat sich gemäss Stadtrat aber bewährt. Er hofft deshalb, dass der Zivilschutz ins neue Feuerwehrgebäude auf dem EWL-Areal mitziehen wird. Der definitive Entscheid ist aber noch offen. (rk)

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