
Am kommenden Freitag, dem 9. Januar 2026, gedenkt die ganze Schweiz an einem nationalen Trauertag den Opfern der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Um 14 Uhr sollen gemäss Bundespräsident Guy Parmelin überall im Land die Kirchenglocken läuten und es ist dann auch eine Schweigeminute vorgesehen. Dies wurde am Sonntagmorgen bekannt.
Daran beteiligen wird sich etwa die Reformierte Kirche Kanton Luzern, wie diese wenig später bekannt gab. Dies habe der Synodalrat beschlossen. «Es soll der Verstorbenen und deren Angehörigen, der Verletzten sowie der Rettungskräfte und der medizinischen, psychologischen und seelsorglichen Dienste gedacht werden», schreibt die Reformierte Kirche Kanton Luzern.
Trauerflor in Luzern
Anteilnahme zeigt auch der Kanton Luzern. Gemäss einer Mitteilung hat Regierungspräsidentin Michaela Tschuor angeordnet, die Flaggen am Luzerner Regierungsgebäude mit einem Trauerflor zu versehen. «Der Luzerner Regierungsrat hat mit grosser Bestürzung von der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana Kenntnis genommen. Er ist schwer betroffen von der grossen Anzahl der Todesopfer. Den Überlebenden wünscht er viel Kraft, Durchstehvermögen und eine erfolgreiche Genesung», heisst es in der Mitteilung der Staatskanzlei. Der Regierungsrat sei in Gedanken auch bei jenen, die in der Silvesternacht Angehörige verloren haben oder Verletzte beklagen und wünsche ihnen Halt und Zuversicht, um mit der unfassbaren Tragödie zurechtzukommen.
Der Luzerner Regierungsrat dankt zudem allen Behörden, Einsatzkräften und Privatpersonen, die dazu beigetragen haben, das Ereignis zu bewältigen und die Opfer und ihre Familien zu unterstützen.
Halbmast in Nidwalden und Schwyz

Die Nidwaldner Regierung liess die Flaggen beim kantonalen Polizeigebäude in Stans und bei Swissint in Oberdorf, dem Kompetenzzentrum der Schweizer Armee für die Friedensförderung, auf Halbmast setzen. «Die Nidwaldner Regierung zeigt sich tief betroffen vom tragischen Brand in der Silvesternacht in Crans-Montana, bei dem viele Menschen ihr Leben verloren haben oder verletzt wurden», teilte die Regierung mit.
Der Kanton Schwyz liess ebenfalls die Flaggen am Regierungsgebäude auf Halbmast setzen. «Ein stilles Zeichen. Ein gemeinsames Innehalten. In schweren Momenten zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt ist. Über Kantonsgrenzen hinweg. Wir wünschen allen Betroffenen viel Kraft und sprechen den Hinterbliebenen unser aufrichtiges Mitgefühl aus», heisst es dazu in einer entsprechenden Mitteilung der Schwyzer Behörden.
Schweigeminute beim EVZ-Spiel, stille Anteilnahme beim FCL
Nicht nur Behörden, sondern auch Sportfans und Sportklubs sind in Trauer und zeigen Anteilnahme. Beim Spiel des EVZ am Samstag gegen den EHC Kloten in Zug wurde für die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana eine Trauerminute abgehalten. Auch in anderen Hockeystadien wurden den Opfern gedacht.

Auch der FC Luzern drückte seine Anteilnahme auf. Auf der Website heisst es, der Trainingsstart am Montag erfolge in stiller Anteilnahme und Solidarität mit allen Betroffenen der tragischen Ereignisse in der Silvesternacht in Crans-Montana. «Unsere Gedanken sind bei den Todesopfern, den Verletzten sowie bei ihren Familien, Freundinnen und Freunden.»

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