Nidwalden

FDP verabschiedet Parteiprogramm und sagt Nein zu nationalen Vorlagen

65 Mitglieder haben an der Parteiversammlung der FDP Nidwalden teilgenommen. Sie verabschiedeten das neue Parteiprogramm und erneuerten den Vorstand.

Die FDP Nidwalden führte ihre Parteiversammlung am Montag, 24. August, bei der Flury Innen & Aussen AG in Stans durch. Mit 65 stimmberechtigten Mitgliedern stiess die Versammlung auf grosses Interesse, wie die Partei in einer Mitteilung schreibt.

Gastgeber Stefan Flury gab der Versammlung einen persönlichen Einblick in seinen Betriebsalltag. Seine Ausführungen zeigten, wie neue Vorschriften Zeit, Personal und finanzielle Mittel beanspruchen. Diese Ressourcen würden danach für Kunden, Innovation und Ausbildung fehlen.

«Regulierung bleibt für einen Betrieb nie abstrakt. Sie verursacht Aufwand und verteuert unsere Leistungen. Jede neue Vorgabe muss deshalb notwendig, verständlich und umsetzbar sein», wird Stefan Flury in der Mitteilung zitiert.

Man war sich weitgehend einig, an der Parteiversammlung der FDP Nidwalden.
Bild: zvg

Neues Parteiprogramm deutlich angenommen

Die Versammlung verabschiedete das Parteiprogramm 2026–2030 mit einer Enthaltung. Es bildet die politische Grundlage der FDP Nidwalden für die kommenden vier Jahre.

Im Zentrum stünden Freiheit, Eigenverantwortung und wirtschaftliche Stärke. Die Partei fordere einen schlanken und bürgernahen Staat. Sie setze sich für solide Finanzen und attraktive Rahmenbedingungen ein. Weitere Schwerpunkte bilden Bildung, Infrastruktur, Gesundheitsversorgung und eine leistungsfähige digitale Verwaltung.

Das Programm verbinde wirtschaftliche Entwicklung mit langfristiger Verantwortung. Staatliche Leistungen sollen wirksam, finanzierbar und verständlich bleiben.

Parteipräsident Daniel Rogenmoser erklärte gemäss Mitteilung: «Unser Programm schafft einen klaren Kompass für die kommenden Jahre. Wir stärken Eigenverantwortung, Unternehmertum und solide Finanzen. Nidwalden soll auch für die nächste Generation attraktiv bleiben.»

Präsident Daniel Rogenmoser führte die Versammlung.
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Sandra Lüthi neu im Vorstand

Die Versammlung bestätigte Daniel Rogenmoser einstimmig als Parteipräsidenten. Silvia Rosset wurde ebenfalls einstimmig als Vizepräsidentin wiedergewählt. Neu wählte die Versammlung Sandra Lüthi einstimmig in den Vorstand.

Sandra Lüthi, Jahrgang 1983, wohnt in Buochs. Sie arbeitete früher als Polizistin. Heute ist sie als Fachperson Arbeitsmarktaufsicht tätig. Ihr Fachgebiet umfasst Arbeitsbedingungen, flankierende Massnahmen und die Bekämpfung von Schwarzarbeit. Politisch engagiert sie sich in der FDP Buochs und bei den FDP Frauen Ob-/Nidwalden.

Das neugewählte Vorstandsmitglied Sandra Lüthi.
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«Freiheit braucht faire und klare Regeln. Entscheidend bleibt ein konsequenter und verhältnismässiger Vollzug. Für dieses Gleichgewicht möchte ich mich im Vorstand einsetzen», wird Sandra Lüthi zitiert.

Dem gewählten Vorstand gehören zudem Dominik Steiner, Ronald Rickenbacher und Joel Hirschi an. Kraft ihrer Funktion wirken Karin Blättler, Florian Grendelmeier, Hans Wicki, Joe Christen und Lino Infanger mit.

Nein zu Neutralitäts- und Ernährungsinitiative

Ständerat Hans Wicki erläuterte die Neutralitätsinitiative. Die Versammlung beschloss mit einer Enthaltung die Nein-Parole. Auch die Ernährungsinitiative fand keine Zustimmung. Die Parteimitglieder fassten dazu einstimmig die Nein-Parole. (rwi/zvg)

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