
Bei einer gross angelegten Kontrolle von Reisecars im Schwerverkehrszentrum Erstfeld hat die Kantonspolizei Uri am Donnerstag zwei Reisebusse aus dem Verkehr gezogen. Grund dafür waren technische Mängel.
Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte während rund sechseinhalb Stunden 13 ausländische Reisecars, die auf der A2 in beide Fahrtrichtungen unterwegs waren. Zwölf stammten aus EU-Staaten, eines aus einem Drittstaat. Bei zwei Fahrzeugen stellten die Experten technische Mängel fest, was einer Beanstandungsquote von 15 Prozent entspricht. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei handelte es sich unter anderem um Öl- und Kraftstoffaustritte sowie um eine Softwaremanipulation an einem Abgassteuergerät. Die beiden betroffenen Cars wurden deshalb stillgelegt.
Im Zentrum der Kontrolle standen sowohl der technische Zustand der Reisebusse als auch die Fahrfähigkeit der Lenkerinnen und Lenker sowie die Einhaltung der Arbeits- und Ruhezeitvorschriften. Keine Beanstandungen gab es dagegen bei der Fahrfähigkeit der Chauffeurinnen und Chauffeure. Sämtliche Lenkerinnen und Lenker mussten eine Atemalkoholprobe ablegen.
Mit der Aktion will die Kantonspolizei Uri die Sicherheit auf der stark frequentierten Nord-Süd-Achse erhöhen. Cars transportieren häufig mehrere Dutzend Personen gleichzeitig und legen auf Transitstrecken lange Distanzen zurück. Entsprechend wichtig seien regelmässige Kontrollen von Fahrzeugen und Fahrpersonal, schreibt die Kantonspolizei Uri weiter.
Vor Ort machte sich auch die Urner Sicherheitsdirektorin Céline Huber ein Bild von der Kontrolle. Die Regierungsrätin betonte, dass die Mitarbeitenden der Kantonspolizei mit solchen Kontrollen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisteten. Die Polizei kündigt an, auch künftig gezielte Kontrollen von Cars und anderen Fahrzeugkategorien durchzuführen. (rem)








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