Der Mieterinnen- und Mieterverband, die Grünen und die SP lancieren die «Wohninitiative Äbike». Mit dieser fordern sie, dass Ebikon sich dem kantonalen Gesetz über die Erhaltung von Wohnraum unterstellt. Das Gesetz sieht höhere Hürden für Mietzinserhöhungen nach Umbauten oder Sanierungen vor – dasselbe gilt für Bauprojekte, mit denen Wohnraum verschwindet. Für solche Vorhaben bräuchte es eine Sondergenehmigung des Gemeinderats.
Entsprechende Initiativen sind bereits in Kriens und in der Stadt Luzern lanciert worden. «Auch in Ebikon schlägt die Wohnkrise durch», heisst es in einer Mitteilung des Initiativkomitees. Es gebe kaum noch freie Wohnungen und die verbliebenen seien für immer mehr Einheimische nicht mehr zahlbar. Die Leerwohnungsziffer lag per Juni 2025 bei 0,71 Prozent und damit noch tiefer als in der Stadt Luzern (1,01 Prozent).
In der Zwischenzeit dürfte sich das kaum gebessert haben. Eine Stichprobe am 9. Juli habe gezeigt, dass in Ebikon nur sechs Wohnungen verfügbar seien, darunter zwei befristet, heisst es in der Mitteilung. Die Preise betrugen um die 2000 Franken pro Monat für eine 3-Zimmer-Wohnung. Das sei weit mehr, als die meisten Leute heute in Ebikon für eine vergleichbare Wohnung bezahlen. (std)



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