Die Luzerner Gemeinden bündeln ihre Kräfte bei der Digitalisierung: An der Gründungsversammlung vom 22. Juni haben Delegierte den Verein Digitale Gemeinden Luzern (DGL) ins Leben gerufen. Der neue Verein soll künftig als zentrale Drehscheibe für digitale Projekte der Gemeinden fungieren und deren Interessen gegenüber dem Kanton vertreten. Zur Präsidentin wurde Sara Steiner, Leiterin Digitales und Projekte der Stadt Sursee, gewählt.
Die Gründung erfolgt mit etwas Verspätung. Ursprünglich hätte der Verein bereits letztes Jahr gegründet werden sollen. Dem neuen Verein sind bereits 67 Gemeinden beigetreten, die rund 86 Prozent der Kantonsbevölkerung vertreten. Finanziert wird der Start durch bestehende E-Government-Gelder der Gemeinden; Mitgliedsbeiträge sind vorerst nicht nötig.
Zu den ersten Aufgaben gehören der Aufbau einer professionellen Geschäftsstelle sowie die Priorisierung von Projekten. Ziel ist es, möglichst rasch erste Gemeindedienstleistungen über das kantonale Portal my.lu.ch anzubieten. Die Verantwortlichen versprechen sich von der Zusammenarbeit gemeinsame Standards, weniger Doppelspurigkeiten und eine schnellere digitale Transformation der Luzerner Gemeinden. (fg)




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